Mittwoch, 27. September 2017

Rezension zu 'Depression abzugeben' von Uwe Hauck


Klappentext


Seelische Erkrankungen verschleppt man oft und das kann schiefgehen. Uwe Hauck möchte über das Tabuthema Depressionen aufklären, den Betroffenen die Angst vor Psychiatrien nehmen und einen Einblick in das geben, was einem in der Klapse erwartet. Offen, schonungslos und unterhaltsam lässt er den Leser an seinem Therapieverlauf teilnehmen und spart nicht mit Anekdoten über Beschäftigungsmaßnahmen, wie Korbflechten, Maltherapien oder Ausdruckstänzen.
Denn die Klapse ist nichts anderes als ein Krankenhaus für gebrochene Seelen, und eigentlich sind in der Klapse eher normale Menschen, die mit dem Wahnsinn da draußen nicht mehr fertig werden, so der Autor. 

(Quelle & Homepage des Verlages: *klick*)


Meine Meinung
Dieses Buch habe ich vor meiner Diagnose der eigenen Depressionserkrankung gelesen - dass ich die Rezension erst jetzt schreibe, ist gar nicht so schlecht. Ich habe einige Male über das Buch nachgedacht und was Uwe Hauck seinen Lesern erzählt.

Sein Leben schlägt eine Richtung ein, die sich niemand freiwillig aussucht und endet schliesslich in einem Selbstmordversuch, der ihn in eine Klinik bringt. Er bleibt einige Wochen in der geschlossenen Abteilung, ehe er verlegt wird. Und genau die Zeit in der Klinik beschreibt uns Uwe Hauck. Er erzählt von den Therapien, den Besuchen seiner Familie, seinen Gedanken in dieser Zeit... Alles was ihn beschäftigt, bringt er auf eigene Art und Weise zu Papier. Zudem fängt er an, unter dem #ausderklapse zu twittern - mit einer unheimlichen Resonanz.

Da für mich der Gedanke, in einer Klinig eingesperrt zu sein, der Horror ist, war es sehr interessant zu lesen, welche Abläufe es dort gibt, wie die Stimmung ist etc. Ich habe ein gutes Bild davon bekommen und ich hoffe für Uwe, dass er auch weiter positiv in die Zukunft blick und er nie mehr auf die Klinik angewiesen sein muss.

Das Cover passt perfekt - gefällt mir sehr gut.

Ich kann das Buch absolut jedem empfehlen, der selbst mit Depressionen zu kämpfen hat oder sich ein Bild über die Krankheit machen möchte. Uwe Hauck hat einen unheimlich angenehmen Schreibstil, der einem das Lesen der doch nicht ganz so schönen Kost, leichter macht. Ihr solltet euch das Buch also ansehen, wenn ihr euch für das Thema interessiert.

Fazit

Von mir bekommt das Buch klare 5 Sterne und ist eine absolute Leseempfehlung!

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