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Rezension zu 'Der Feind in meinem Kopf' von Matthias Hammer


Klappentext

Wir sabotieren uns selbst - und damit ist jetzt Schluss! In jedem Menschen sind zahlreiche innere Anteile aktiv und einige davon wirken wie echte Feinde: Sie treiben uns erbarmungslos an, kritisieren uns maßlos oder machen aus jeder Kleinigkeit eine Katastrophe. Andere schließen harmoniesüchtig faule Kompromisse oder lassen uns dringend nötige Aktivitäten immer wieder hinausschieben. Höchste Zeit, solche inneren Saboteure zu entlarven und den bestmöglichen Umgang mit ihnen zu finden. Der liegt darin, sich diese Feinde im eigenen Kopf zu Freunden zu machen. Zahlreiche Bewusstwerdungstechniken und alltagstaugliche Übungen des erfahrenen Verhaltenstherapeutens Matthias Hammer machen es möglich. So lösen Sie die Handbremse und finden zu einem positiven Umgang mit sich selbst. Mit ausführlichem Selbsttest!

(Quelle & Homepage des Verlags: GU)

Meine Meinung

Einer der Hauptprobleme, die mich in meine depressive Phase gestürzt haben, ist mein geringes Selbstwertgefühlt. Und damit verbunden ist die Kritik an mir selbst oft sehr streng – mein innerer Kritiker legt mir Steine in den Weg, ohne dass ich das manchmal bemerke.

Aus diesem Grund habe ich mir ‘Der Feind in meinem Kopf’ schon vor einiger Zeit gekauft, aber bis jetzt hat es sich in meinem Regal sehr wohl gefühlt. Jetzt jedoch ist der richtige Zeitpunkt gekommen und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Mir gefällt der Schreibstil des Autors unheimlich gut. Auch die Aufgliederung der Themen fand ich passend und ich konnte viel mitnehmen. Was ich sehr eindrücklich fand, sind die verschiedenen kurzen Eindrücke von Menschen, die selbst mit dem Problem zu kämpfen haben und ihre Erfahrungen zum Besten geben. Das fand ich wirklich sehr gut und hat gezeigt, dass mehr Menschen die gleichen Probleme haben, wie man selbst, als man denkt. Und es zeigt, dass es immer einen Ausweg gibt; man muss es nur wollen und den Schritt wagen, an sich selbst zu arbeiten und es anzugehen.

Das Buch hilft einem dabei, Schritt für Schritt, einen Weg zu finden, wie man mit der Kritik an sich selbst umzugehen lernt. Es ist nicht einfach und es ist nicht allein mit dem Lesen des Buches getan. Man sollte auch nach dem Beenden des Buches weiter damit arbeiten. Und das Wichtigste ist: Lasst euch Zeit und setzt euch selbst nicht zu sehr unter Druck, wenn die Veränderung nicht auf Anhieb klappt und ihr auch mal Rückschläge erlebt – Hauptsache, ihr bleibt am Ball und verliert nicht den Mut!

Das Cover finde ich sehr passend zum Inhalt, gefällt mir gut.

Fazit

Ein Buch, das ich auf jeden Fall empfehlen kann. Von mir bekommt es 4 Sterne.

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