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Kurzrezension zu 'Das wahre Wesen der Dinge' von Ted Chiang


Klappentext

Der Grafiker Leon erwacht nach einem Unfall, und nichts ist, wie es vorher war: Von Albträumen geplagt, muss er erkennen, dass die Ärzte ein neuartiges Medikament erprobt haben, um sein beschädigtes Gehirn zu retten − für Leon beginnt eine Reise über alle Grenzen menschlicher Erfahrung hinaus.

Die Tierpflegerin Ana erhält einen ungewöhnlichen Auftrag: Sie soll digitale Wesen, die über Bewusstsein und Empfindungen verfügen, als Erzieherin betreuen. Zunächst sind die Menschen entzückt von den süßen »Digis«, doch dann stellt ihre Existenz die Menschen vor immer komplexere Fragen.

Ein Knopf und ein Lämpchen − aus nicht viel mehr besteht das neue technische Spielzeug. Doch wer den Knopf drückt, für den gerät die Welt aus den Fugen. Denn nichts ist so tödlich wie ein Gedanke, den es eigentlich nicht geben dürfte ...

Mit seinen Geschichten eröffnet uns Ted Chiang Welten, die in ihrer Konsequenz verblüffend neu und zutiefst beunruhigend sind. Was passiert, wenn die Logik uns im Stich lässt? Wenn Schönheit nichts mehr bedeutet? Sind nichtmenschliche Gefühle weniger wert als menschliche? Nach Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes macht der zweite Storyband des vielfach preisgekrönten US-amerikanischen Autors weitere Kostbarkeiten der SF endlich auch deutschen Lesern zugänglich.

(Quelle & Homepage des Verlages: Golkonda)

Meine Meinung

In diesem Buch bekommen wir 8 Kurzgeschichten vorgestellt - mehr oder weniger haben sie mir gut gefallen. Ich muss aber zugeben, dass einige nicht ganz nach meinem Geschmack waren. Es ist in einem Kurzgeschichten Band sehr schwer, dass einem alle Geschichten gefallen. Ich werde hier nicht auf jede Geschichte einzeln eingehen, sondern möchte nur kurz zu der Geschichte etwas sagen, die mir am besten gefallen hat:

Der Lebenszyklus von Software-Objekten

Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen und erst die Idee! Ich war sofort in der Geschichte drin und von mir aus hätte der Autor aus dem Ganzen auch eine richtige Geschichte machen können. Gegen ein Buch von 400-500 Seiten mit der Idee hätte ich nichts einzuwenden.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Pokémon, Digimon und Tamagotchi, nur ein ganzes Stück moderner. Ich konnte mich richtig in die Protagonistin einfühlen und hätte gerne mit ihr getauscht, da ich die digitalen Wesen sofort ins Herz geschlossen habe.
Definitiv meine Lieblingsgeschichte der Sammlung!

Das Cover gefällt mir sehr gut! Die kleinen Details im Auge sind einfach klasse!

Fazit

Da mir manche Geschichten besser gefallen haben, als andere, bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

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