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Kurzrezension zu 'Tabu' von Ferdinand von Schirach



Klappentext

Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht, sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht, dem Künstler zu helfen – und damit sich selbst.
(Quelle / Homepage: BTB Verlag)

Meine Meinung

Der Klappentext beschreibt sehr gut, um was es in 'Tabu' geht. Und ich muss sagen, das Buch hat mich total angesprochen. Besonders nachdem ich von Terror sehr begeistert bin, musste ich ein weiteres Buch von Ferdinand von Schirach lesen.

Leider - und ich bedauere sehr, dies sagen zu müssen -  konnte mich das Buch nicht von sich überzeugen. Die erste Hälfte der Geschichte fand ich zwar okay, aber jetzt nichts, was mich von den Socken gehauen hat. Die Story hat sich eher schleppend entwickelt und das Leben von Sebastian von Eschburg an sich ist sehr... speziell... aber der Aufbau hat mir gar nicht gefallen. Ich konnte mich mit Sebastian nicht anfreunden und obwohl ich mit speziellen Charakteren normalerweise keine Probleme habe, konnte ich genau damit nichts anfangen.
Die zweite Hälfte war zwar etwas besser, aber das Ende! Meine Güte! Ich muss zugeben, dass ich die Pointe hinter der Geschichte nicht verstehe. Das liegt vielleicht auch daran, dass der Gerichtsteil meiner Meinung nach zu Kurz kam. Ich habe hier mehr erwartet, weil ich weiss, wie gut der Autor eine Gerichtsverhandlung schreiben kann.

Alles in allem konnte mich die Geschichte leider zu wenig packen, als dass sie mich faszinieren konnte.

Das Cover ist ein richtiger Hingucker und gefällt mir unheimlich gut.

Fazit

Leider bin ich mit der Geschichte überhaupt nicht warm geworden, daher bekommt das Buch von mir 3 Sterne.

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