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Rezension zu 'Novemberschokoloade' von Ulrike Sosnitza





Eckdaten

Verlag: Heyne
Taschenbuch, Klappenbroschur
368 Seiten
ISBN: 978-3-453-35906-2
Erschienen: 11.10.2016
Homepage des Verlages: ** hier klicken **







Klappentext

Zimt, Koriander und natürlich Schokolade – in Würzburgs einzigartiger Chocolaterie liegen verheißungsvolle Düfte in der Luft. Hier zaubert Lea Winter die wunderbarsten Schokoladengenüsse. Doch Liebe und Begeisterung allein bezahlen keine Rechnungen. Lea steht kurz vor der Pleite, und der einzige Ausweg scheint die Teilnahme an einem Wettbewerb zu sein. Mitten in ihrer Recherche entdeckt sie ihre Mutter Anne, die vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand, in der Fachzeitschrift der Chocolatiers. Lea macht sich auf den Weg zu ihr und erfährt eine lang verdrängte, furchtbare Wahrheit.
(Quelle: Heyne)

Meine Meinung

Die junge Lea Winter zaubert in ihrer kleinen Chocolaterie die feinsten Schokoladenergüsse - doch ihre Begeisterung und die Liebe zu ihrem Beruf bezahlen ihre Rechnungen nicht. So entscheidet sie sich, an einem Wettbewerb teilzunehmen, um ihre Chocolaterie zu retten. Dabei holt sie ihre Vergangenheit so unerwartet ein, dass sie nicht mehr weiss, ob ihr Weg der Richtige ist oder nicht...

Ich selbst mag Schokolade eher weniger, dennoch hat mich das Buch unheimlich gereizt. Die Geschichte an sich ist auch wirklich süss und sie lässt sich gut lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen.
Leider ist die Geschichte kein persönliches Highlight für mich - mehr als 'nett' kann ich dazu leider nicht sagen, was ich sehr schade finde. Die Hintergründe über Schokolade fand ich sehr interessant und auch die Grundiee fand ich gut. Bei der Umsetzung hat es dann etwas gefehlt. Mir waren manche Passagen zu langatmig und zu anstrengend, was nicht am Schreibstil lag.

Lea als Charakter fand ich in manchen Situtationen unheimlich anstrengend. Im Gross und Ganzen hat sie ihr Herz am rechten Fleck, aber manche Verhaltensweise und Charakterzüge haben mich während des Lesens fast verzweifeln lassen. Es gab auch die ein oder andere Passage, da konnte ich ihre Reaktion einfach nicht verstehen.
Die restlichen Charaktere waren für mich leider nicht richtig greifbar, was ich schade fand. Mir fehlte die nötige Tiefe, damit ich mich auch mit ihnen hätte anfreunden können.

Das Cover ist ein Traum und sieht unheimlich toll aus.

Fazit

Eine nette Geschichte für Zwischendurch, mehr leider nicht. Daher bekommt das Buch von mir 3 Sterne.

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