Sonntag, 5. Februar 2017

Rezension zu 'Mort(e)' von Robert Repino





Eckdaten

Verlag: Luzifer Verlag
Perfect Paperback
ca. 350 Seiten
eISBN: 978-3-95835-129-5
Ersterscheinung: 2016
Homepage des Verlages: ** hier klicken **







Klappentext

Der »Krieg ohne Namen« hat begonnen, und sein Ziel besteht darin, die Menschheit auszurotten. Eingefädelt wurde er von der Kolonie, einer Rasse intelligenter Ameisen, die über Jahrtausende hinweg heimlich eine Armee aufgebaut haben, um die menschlichen Zerstörer und Unterdrücker für immer von der Erde zu tilgen.
Unter den wachsamen Augen der Kolonie soll eine Utopie frei vom Hang der Menschen zu Gewalt, Ausbeutung und religiösem Aberglauben entstehen. In einem letzten Schritt ihrer Kriegshandlungen verwandelt die Kolonie die Tierwelt auf der Erde in zu Höchstleistungen fähige Zweibeiner, die sich erheben und ihre Herren vernichten sollen.
Mort(e), ein ehemaliger Hauskater, der zum Kriegshelden avancierte, ist berüchtigt dafür, die gefährlichsten Aufträge anzunehmen und gegen die gefürchtete menschliche Biowaffe EMSAH anzukämpfen. Was ihn jedoch tatsächlich zu derartigem Draufgängertum treibt, ist seine andauernde Suche nach jemandem, mit dem er vor der Verwandlung befreundet gewesen war: der Hündin Sheba.
Als er die Nachricht erhält, dass Sheba noch am Leben sein soll, tritt er eine Reise an, die ihn von den verbliebenen menschlichen Festungen ins Herz der Kolonie führt, wo er von den Ursprüngen von EMSAH und dem endgültigen Los aller Lebewesen der Erde erfahren wird.
(Quelle: Luzifer Verlag)

Meine Meinung

Eine Rasse Ameisen, die intelligenter sind, als alle Rassen vor ihnen, übernimmt die Herrschaft über die Welt. Die Menschen sehen sich dazu gezwungen, alle Register zu ziehen, um einer totalen Ausrottung zu entgehen. Doch nicht nur die Ameisen sind ein Problem, auch die Tierwelt spielt verrückt und verwandeln sich in fähige Zweibeiner.
Einer von ihnen ist Mort(e), ein ehemaliger Hauskater, der sich auf die Suche nach eine Freundin aus früheren Zeiten macht: Sheba. Dabei wird er ein Kriegsheld, dessen Leben alles andere als einfach ist.

Die Idee mit den Ameisen, die sich an den Menschen rächen wollen und dafür die restliche Tierwelt zur Hilfe holt, finde ich wirklich gut.
Der Einstieg in das Buch war für mich etwas verwirrend. Wir begleiten Mort(e), wie er die Verwandlung in einen Zweibeiner durchlebt - und genau diese Verwandlung finde ich sehr sehr seltsam geschrieben. Ich habe nicht verstanden, was genau passiert ist - mir war es zu ungenau geschrieben worden.
Die restliche Geschichte hat durchaus gute Ansätze, hatte jedoch einige Längen. Zudem wurden mir aber der Mitte des Buches zu viele Dinge zusammengekürzt. Zeitraffer sind durchaus okay, aber die Umsetzung war eher mangelhaft. Einiges war mir zu undurchsichtig und irgendwie hat es zudem die Spannung aus der Geschichte genommen.

Das Ende ist okay, aber jetzt nichts, was mich aus den Socken gehauen hat.

Zu den Charakteren etwas zu sagen, fällt mir wirklich nicht leicht. Sie sind für mich nicht richtig greifbar gewesen. Mir hat ehrlich gesagt die Ameisenkönigin am Besten gefallen.
Grundsätzlich hat mir die Charaktertiefe gefehlt. Auch Mort(e) konnte ich einfach nicht greifen, was ich unheimlich schade fand. Auch hier hätte ich mir wirklich mehr erhofft.

Das Cover finde ich unheimlich toll, gefällt mir wirklich sehr gut.

Fazit

Da mir die Umsetzung leider nicht ganz so gut gefallen hat, bekommt das Buch von mir 3 Sterne.

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