Sonntag, 5. Februar 2017

Rezension zu 'Der Königsfluch' von Philippa Gregory





Eckdaten

Verlag: Rowohlt
Übersetzerin: Anja Schünemann
784 Seiten
Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 29.10.2015
ISBN: 978-3-499-27042-0
Homepage des Verlages: ** hier klicken **






Klappentext

Ein Fluch über dem Hause Tudor
Einst trug sie ihren Namen mit Stolz. Doch nun meidet Margaret Plantagenet aus dem Hause York jeden Hinweis auf ihre Herkunft – ihr Leben wäre sonst nicht sicher. Denn durch Verrat auf dem Schlachtfeld haben die Tudors die englische Krone an sich gerissen und fürchten alles, das an die rechtmäßige Thronfolge unter den Yorks erinnert.
Im Haus ihres Gemahls wird Margaret zur Vertrauten der spanischen Prinzessin Katharina von Aragón. Als diese Tudor-König Henry VIII. heiratet, wird Margaret von ihr zur ersten Hofdame ernannt. Ungeduldig wartet Henry auf einen Erben. Aber ein Sohn nach dem anderen stirbt. Sind all seine Nachkommen verflucht? Henrys Großmütigkeit schlägt in Misstrauen um. Auch Margaret muss plötzlich seinen Zorn fürchten. Der geliebte Herrscher wird zum Tyrann, ganz England leidet unter seiner Willkür …

(Quelle: Rowohlt)

Meine Meinung

Der Klappentext fasst sehr gut zusammen, um was es in dem Buch geht. Für mich war es das erste Buch über die Tudors und daher war ich sehr gespannt, was mich erwarten wird. 'Der Königsfluch' lässt sich auch sehr gut ohne Vorwissen lesen, was ich sehr gut fand. Daher lasst euch davon auf jeden Fall nicht abschrecken, wenn ihr die Welt der Tudors für euch entdecken möchtet.

Philippa Gregory hat einen unheimlich tollen Schreibstil, der es dem Leser sehr angenehm gestaltet, das Buch zu lesen. Es hat ja einige Seiten, aber es fällt beim Lesen gar nicht auf. Man fliegt nur so durch die Seiten. Sie hat die historischen Fakten auf sehr beeindruckende Art und Weise vermittelt und sie hat mich definitiv neugierig auf die Tudors gemacht - ich werde auf jeden Fall mehr von den Tudors lesen.

Ich fand es sehr erschreckend, wie Henry sich vom Kind zum Mann verändert hat. Für mich ist es sehr schwer nachvollziehbar, wie ein Mensch so negativ werden kann. Seine Kindheit hat für mich keinen Faktor geliefert, dass er sich so negativ entwickelt hat. Vielleicht war es zu jender Zeit normal und man war vielen Einflüssen ausgesetzt, die einen dazu gebracht haben, sich komplett zu verändern.
Margaret war mir sehr sympatisch und ich habe sie relativ früh ins Herz geschlossen - ich habe mich mit ihr gefreut und mit ihr gelitten. Sie war für mich ein sehr greifbarer Charakter, autentisch und man muss sie einfach gern haben.

Auch die restlichen Charaktere wurden sehr gut beleuchtet und hatten unheimlich viel Tiefe. Manche habe ich, wie Margaret, sofort ins Herz geschlossen, andere mochte ich eher weniger - aber so soll es in einem guten Buch sein. Nicht jeder Charakter muss einem zusagen.

Fazit

Ein wirklich tolles Buch, das von mir klare 5 Sterne bekommt.

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