Mittwoch, 11. Januar 2017

Rezension zu 'The Dry' von Jane Harper





Eckdaten

Verlag: Rororo (Rowohlt)
Übersetzer: Klaus Timmermann, Ulrike Wasel
Paperback
384 Seiten
Erscheinungstermin: 21.10.2016
ISBN: 978-3-499-29026-8
Homepage des Verlages: ** hier klicken **






Klappentext

Ein beklemmender Thriller um Heimat, Loyalität und Vergebung.

Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten lastet wie heißes Blei auf dem ländlichen Städtchen Kiewarra mitten im Nirgendwo. Das Vieh der Farmer stirbt, die Menschen fürchten um ihre Existenz.
Als Luke Hadler, seine Frau und ihr Sohn Billy erschossen aufgefunden werden, glauben alle, dass der Farmer durchgedreht ist und erweiterten Suizid begangen hat. Aber Sergeant Raco hat seine Zweifel.
Aaron Falk kehrt nach zwanzig Jahren zum ersten Mal nach Kiewarra zurück - zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf; das Misstrauen wirft seine langen Schatten auf die Kleinstadt. Und in der Hitze steigt der Druck immer mehr...
(Quelle: Rohwolt)

Meine Meinung

Es ist heiss... So heiss, dass die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten das Städchen Kiewarra heimsucht. Vieh stirbt und die Menschen fürchten um ihre Existenz. Luke Hadler, seine Frau und ihr Sohn Billy werden erschossen aufgefunden und alle glauben daran, dass der Farmer in seiner Verzweiflung durchgedreht ist. Nur Sergeant Raco hat seine Zweifel. Und als Aaron Falk nach zwanzig Jahren das erste Mal zurück in seine Heimatstadt kommt, brechen alte Wunden auf. Misstrauen wird laut und unter der Hitze steigt auch der Druck immer mehr...

Die Idee finde ich wirklich gelungen. Man bekommt viel geboten in diesem Thriller: Geheimnisse, Blut, ein wenig Brutalität... Nur der Thrill hat mir persönlich gefehlt. Das fand ich sehr schade, da die Geschichte sehr viel Potential beinhaltet.
Die Geschichten der einzelnen Protagonisten sind sehr interessant gewesen - manche mehr, manche weniger. Mir hat gefallen, wie sie von Jane Harper verknüpft worden sind. Hier hat die Autorin gezeigt, was in ihr steckt.
Das Setting war mal was anderes - eine Geschichte, die in einer Kleinstadt in Australien spielt, habe ich bisher nicht gelesen. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Details gewünscht. Die ganze Situation mit der Dürre, der Hitze... All das kam mir trotz des Verhaltens der Protagonisten ein Bisschen zu kurz.

Was ich von Aaron halten soll, weiss ich ehrlich gesagt nicht. Er war mir nicht unsympatisch, aber ich konnte ihn auch nicht richtig greifen. Was mir genau gefehlt hat, kann ich nicht sagen.
Alles in allem waren die Charaktere gelungen, aber ich konnte zu keinem Charakter wirklich eine Beziehung aufbauen. Auch hier kann ich nicht genau sagen, an was es gelegen hat.

Das Cover finde ich klasse! Es passt perfekt zur Geschichte, da hat sich der Verlag wirklich Gedanken dazu gemacht - top.

Fazit

Ein Thriller, der mich leider nicht vollends von sich überzeugen konnte. Daher bekommt das Buch von mir 3 Sterne.

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