Sonntag, 29. Januar 2017

Kurzrezension zu 'Die Schneekönigin' von Michael Cunningham




Eckdaten

Verlag: btb
Aus dem Amerikanischen von Eva Bonné
Taschenbuch
288 Seiten
ISBN: 978-3-442-71446-9
Erschienen: 14.11.2016 
Homepage des Verlages: ** hier klicken **







Klappentext

In Hans Christian Andersens Märchen Die Schneekönigin zerbricht ein Zauberspiegel in tausend Scherben. Trifft ein Splitter einen Menschen im Auge, so sieht er fortan alles um sich herum nur noch hässlich und böse. Wird ein Mensch dagegen im Herzen getroffen, wird es so kalt wie Eis … Michael Cunningham spielt auf brillante Weise, voller Poesie und mit einem guten Schuss Ironie versehen, mit Motiven aus Andersens Märchen. Und während er vor dem Hintergrund eines winterlichen und sehr heutigen New York eine Welt voll Eis, Schnee und Kälte heraufbeschwört, ist sein Roman in Wahrheit eine Hymne auf den Glauben an die Liebe und das Leben.
(Quelle: btb Verlag)

Meine Meinung

Ich hätte mir hier definitiv mehr erwartet! Die Schneekönigin gehört zu meinen absoluten Lieblingsmärchen und ich hätte es mir in moderner Variante gewünscht. Leider war von der Schneekönigin nur ein einziger Aspekt zu sehen... Und ansonsten war es für mich eine Geschichte, die überhaupt nichts mit dem Märchen gemein hatte.

Der Einstieg hat mir noch gut gefallen, die Ansätze der Geschichte finde ich generell gut - aber die Umsetzung war und die Aspekte des Märchens haben mir gefehlt. Die Sätze waren zum Teil sehr verwirrend, es gab viele Wortwiederholungen und das hat mich sehr im Lesefluss gestört. Ich habe eine gefühlte Ewigkeit für das Buch gebraucht, was auch daran lag, dass es mir mit jeder Seite weniger gefallen hat.

Die Charaktere waren für mich nur sehr schwer greifbar und ich weiss nicht, was ich zu ihnen sagen soll. Ich hätte mir auch hier auf jeden Fall viel mehr gewünscht.

Das Cover finde ich unheimlich toll - gefällt mir richtig gut.

Fazit

Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen und bekommt von mir 2 Sterne.

1 Kommentar:

  1. Hallo Sabrina,
    ach wie schade, als ich gerade das Buch bei dir entdeckt habe, musste ich unbedingt die Rezension dazu lesen. Gerade weil ich das Märchen von der Schneekönigin auch so schön finde. Auch das Cover finde ich sehr passend mit den Kristall-/Eissplittern und dem schönen Blau. Schade, dass die Umsetzung hier nicht so gut gelungen ist.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

    AntwortenLöschen

Rezension zu 'Starfall - So nah wie die Unendlichkeit' von Jennifer Wolf

Klappentext **Zwischen uns nur die Sterne** Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. ...

Follow by Email

Gesamtzahl der Seitenaufrufe