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Rezension zu 'Ich bin der Zorn' von Ethan Cross





Eckdaten

Verlag: Bastei Lübbe

Taschenbuch
Thriller
495 Seiten
ISBN: 978-3-404-17421-8
Ersterscheinung: 11.11.2016
Homepage des Verlages: ** hier klicken **
 
 
 
 
 
 
Klappentext
 
In einer Strafanstalt in Arizona ereignet sich ein blutiger Amoklauf. Scheinbar wahllos erschießt ein Gefängniswärter mehrere Menschen. Zu seinem Motiv schweigt er. Das ruft Bundesermittler Marcus Williams auf den Plan. Rasch findet er heraus, dass der Wärter von einem psychopathischen Killer erpresst wurde, der sich selbst Judas nennt. Um die Identität des Judaskillers aufzudecken, tut Marcus sich erneut mit seinem Bruder Francis Ackerman jr. zusammen, dem berüchtigtsten Serienkiller der Gegenwart:  Marcus ermittelt außerhalb der Gefängnismauern, Ackerman jr. undercover unter den Häftlingen. Was beide nicht ahnen: Der Judaskiller verfolgt weitaus größere Ziele als nur ein paar Morde …
 
(Quelle: Bastei Lübbe)
 
Meine Meinung
 
Auch im 4. Teil um den Ermittler Markus und den Serienmörder Francis Ackermann Jr. geht es wieder heiss her. In einer Strafanstalt ereignet sich ein blutiger Amoklauf und der Täter schweigt zu seinem Motiv. Um den wahren Drahtzieher hinter dem Amoklauf zu fassen, muss er sich erneut mit seinem Bruder zusammentun; doch die beiden ahnen nicht, dass sich weitaus mehr hinter den Morden verbirgt, als sie zuerst annehmen.

Ich war unheimlich gespannt auf den neusten Band der Reihe und habe mich auch mit Freude auf das Buch gestürzt. Mir hat der Schreibstil wieder gut gefallen und mich konnte Ethan Cross von der ersten Seite an wieder fesseln.

Mir hat die Idee, wie Francis in den Fall eingebunden wird, sehr gut gefallen. Auch wenn ich zugeben muss, dass er mir zu perfekt ist. Eigentlich mag ich ihn, trotz allem, was er getan hat und zu was er fähig ist. Dennoch kann ich mir nur schwer vorstellen, dass ein Mensch allein so gut und so perfekt handeln bzw. Dinge vorhersehen kann, wie er es in jeder Situation tut. Das war mir ehrlich geagt zu viel des Guten und ein weniger Perfektionismus hätte Francis als Charakter sicher nicht geschadet.

Ansonsten hat mir die Geschichte gut gefallen und ich habe bis zum Schluss nicht gewusst, wer der wirkliche Drahtzieher ist. Ich habe mich wie Markus hinters Licht führen lassen und am Schluss haben sich doch einige Vorahnungen bewahrheitet. Auf jeden Fall bietet der Schluss und auch Maggies Vergangenheit genügend Stoff für weitere Bücher, die hoffentlich noch kommen werden.
Was mir, trotz der oben genannten Perfektion von Ackermann, gefallen hat, sind die Szenen mit ihm. Da ist wieder ordentlich was geboten und es gibt reichlich Action. Ich finde nichts Schlimmer, als wenn ein Thriller nur so vor sich hinplätschert. Das ist in diesem Buch definitiv nicht der Fall!

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich hätte gerne noch mehr über Dylan erfahren - vielleicht spielt er ja in einem weiteren Buch eine etwas grössere Rolle. Und auch über Maggie würde ich noch mehr erfahren. Sie ging mir zwar stellenweise mit ihrem Getue gegenüber Marcus auf die Nerven, aber sie ist doch ziemlich interessant. Hier ist noch viel Potential in dem Charakter und ich würde mich freuen, wenn auch sie eine grössere Rolle in einem Buch spielen würde.

Das Cover ist wieder sehr gelungen! Ich finde es schlicht, aber sehr sehr gut.

Fazit

Aufgrund des zu perfekten Francis Ackermann Jr. bekommt das Buch von mir dennoch gute 4 Sterne.

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