Dienstag, 22. November 2016

Rezension zu 'Honigtot' von Hanni Münzer





Eckdaten

Verlag: Piper
480 Seiten
Klappenbroschur
ISBN: 978-3-492-30725-3
Erscheinungsdatum: 13.04.2015
Homepage des Verlages: ** hier klicken **







Klappentext

Liebe und Obsession, Schuld und Sühne, Verrat und Rache - und ein Familiengeheimnis, das sich über vier Generationen erstreckt
Wie weit geht eine Mutter, um ihre Kinder zu retten?
Wie weit geht eine Tochter, um ihren Vater zu rächen?
Wie kann eine tiefe, alles verzehrende Liebe die Generationen überdauern und alte Wunden heilen?

Als sich die junge Felicity auf die Suche nach ihrer Mutter macht, stößt sie dabei auf ein quälendes Geheimnis ihrer Familiengeschichte. Ihre Nachforschungen führen sie zurück in das dunkelste Kapitel unserer Vergangenheit und zum dramatischen Schicksal ihrer Urgroßmutter Elisabeth und deren Tochter Deborah. Ein Netz aus Liebe, Schuld und Sühne umfing beide Frauen und warf über Generationen einen Schatten auf Felicitys eigenes Leben.
(Quelle: Piper)

Meine Meinung

Als Felicity sich auf die Suche nach ihrer Mutter macht, stösst sie auf ein dunkles Gehmnis ihrer Familiengeschichte. Ihre Nachforschungen bringen das dunkelste Kapitel der Vergangenheit ans Licht und das dramatische Schicksal ihrer Urgrossmuter Elisabeth und deren Tochter Deborah erschüttern die junge Frau tief. Denn die damaligen Ereignisse werfen noch heute einen dunklen Schatten auf Felicitys eigenes Leben.

Die Geschichte von Felicitys Urgrossmutter spielt zur Zeit des zweiten Weltkrieges und somit hatte mich das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil von Hanni Münzer hat mir sehr gut gefallen und das Buch hat sich sehr flott lesen lassen.
Zu Beginn der Geschichte hatte das Buch aber seine Längen und es hat sich ein wenig gezogen. Je mehr die Geschichte aber Fahrt aufgenommen hat, desto spannender wurde es. Nur haben mir das ganze Buch hindurch die Emotionen gefehlt. Ich konnte mich nur schwer in die Personen hineinfühlen und daher hat mich die Geschichte nur mässig berührt.

Dennoch ist das Schicksal von Elisabeth und ihrer Tochter sehr tragisch. Es ist schrecklich, was Familien in den Zeiten des Krieges zugestossen ist und welche Auswirkungen alles auch noch auf die späteren Generationen hat. Ich hoffe, dass die Menschen eines Tages aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.
Die Geschichte an sich habe ich sehr gemocht - man hat einiges über den Weltkrieg erfahren und auch die Verknüpfung von Marlene und Deborah fand ich gut. Die beiden Frauen mussten viel durchmachen und ich möchte hier nicht mehr verraten. Honigtot sollte man für sich selbst entdecken, finde ich.

Die Chraktere finde ich sehr gelungen. Ich mag vor allem Deborah sehr gerne, aber auch Marlene, die ja im zweiten Buch eine wichtige Rolle spielt. Man merkt, dass sich die Autorin wirklich viele Gedanken gemacht hat.

Das Cover finde ich passend zur Geschichte, gefällt mir sehr gut.

Fazit

Da mir die Emotionen gefehlt haben, gibt es 'nur' 4 Sterne für das Buch.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Rezension zu 'Starfall - So nah wie die Unendlichkeit' von Jennifer Wolf

Klappentext **Zwischen uns nur die Sterne** Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. ...

Follow by Email

Gesamtzahl der Seitenaufrufe