Dienstag, 15. November 2016

Rezension zu 'Gegessen' von Sonja Vukovic





Eckdaten

Bastei Lübbe
Paperback
Autobiografien
288 Seiten
ISBN: 978-3-7857-2577-1
Ersterscheinung: 09.09.2016
Homepage des Verlages: ** hier klicken **






Klappentext

Ausgekotzt – Ein Leben nach Missbrauch und Bulimie
In Deutschland leiden immer mehr Mädchen und Jungen in immer jüngeren Jahren an Essstörungen. Eine davon war Sonja Vukovic, sie litt dreizehn Jahre an Anorexie und Bulimie. Bis sie sich endlich traute, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Mit ihrer eigenen Geschichte offenbart die heute Einunddreißigjährige schonungslos die Schrecken einer Essstörung, die sie fast ihr Leben gekostet hätte. Immer auf der Grenze zwischen Rausch und Krankheit führt Vukovic uns tief in ein Unheil hinein, in das jeder von uns stürzen könnte – und zeigt, wie sie es in ein gesundes und glückliches Leben schaffte.
(Quelle: Bastei Lübbe)

Meine Meinung

Über den Inhalt möchte ich nicht urteilen, weil es um das Schicksal der Autorin geht und ich finde, es steht niemandem zu, über jemanden zu urteilen, wenn man sich nicht selbst in dieser Situation befunden hat.

Mich hat beeindruck, welche Stärke Sonja Vukovic an den Tag gelegt hat, um gegen die Krankheit anzukämpfen. Es braucht viel Mut und einen imensen Willen, wieder gesund werden zu wollen. Egal wie lange es gedauert hat, sie hat es geschafft! Und das zeigt, dass man alles erreichen kann, wenn man es nur will.
Egal aus welchen Gründen man in z.B. Bulimie reinrutscht - man kann es schaffen, wieder davon wegzukommen. Wenn man es nur will und Menschen hat, die einem dabei helfen. Diese Menschen zu finden ist bestimmt nicht einfach, aber es gibt sie auf dieser Welt und wenn man Hilfe annimmt, dann kann einem die Stärke genau dieser Personen helfen, nicht aufzugeben.
 
Sonja Vukovic hat sehr eindrücklich beschrieben, wie sie sich durch die Krankheit gekämpft hat und was es mit ihr gemacht hat. Das war zum Teil sehr schockierend und ich habe ab und an leer geschluckt. Das Krankheitsbild ist sehr eindrücklich beschrieben worden und ich bewundere die Autorin wirklich, dass sie inzwischen wieder gesund ist, eine kleine Familie hat und ihre Krankheit hinter sich lassen konnte.

Das Wichtigste, was ich mitgenommen habe: Kämpfe, denn es lohnt sich und akzeptiere dich so, wie du bist! Denn das ist das Einzige, was zählt und nur so kannst du alles schaffen, was du willst.

Das Cover passt super zum Inhalt des Buches, gefällt mir sehr gut.

Fazit

Ein sehr beeindruckendes Buch, das unter die Haut geht - von mir bekommt es klare 5 Sterne.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Rezension zu 'Starfall - So nah wie die Unendlichkeit' von Jennifer Wolf

Klappentext **Zwischen uns nur die Sterne** Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. ...

Follow by Email

Gesamtzahl der Seitenaufrufe