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Rezension zu 'So würde ich dich lieben' von Hannah Woods





Eckdaten

Verlag: Diana
Aus dem Amerikanischen von Christiane Burkhardt
Paperback, Klappenbroschur
384 Seiten
ISBN: 978-3-453-29172-0
Erschienen: 25.04.2016 
Homepage des Verlages: ** hier klicken **






Klappentext

Die bewegende Geschichte einer unabhängigen jungen Frau, die in einer dramatischen Zeit für die Liebe und für das Leben kämpft

New York 1917: Hensley ist eine begabte junge Frau, die sich ein modernes Leben wünscht. Doch der Krieg macht all ihre Träume zunichte, und sie muss ihrem Vater ins einsame New Mexico folgen. Unglücklich flüchtet sie sich in eine Brieffreundschaft mit einem amerikanischen Arzt an der französischen Front. Und obwohl Hensley und Charles ein Ozean trennt, sind sie einander der einzige Halt. Sie wissen, dass sie zusammengehören, doch alles steht gegen ihre Liebe …
(Quelle: Diana)

 Meine Meinung

Wir lernen Hensley kennen, eine junge Frau, die im Jahre 1917 lebt. Sie wünscht sich nicht mehr, als ein modernes Leben führen und ihr Talent ausleben. Doch der Krieg macht ihre Träume zu nichte und sie muss mit ihrem Vater nach New Mexico ziehen. Unglücklick flüchtet sie sich in die Brieffreundschaft mit einem amerikanischen Soldaten an der französischen Front. Und obwohl die beiden ein Ozean trennt, sind die Briefe Hensleys einziger Halt - und sie weiss, dass sie zusammen gehören, doch hat ihre Liebe eine Chance?

Dies ist mein erstes Buch über den 1. Weltkrieg und es hat mir gut gefallen. 
Der Schreibstil ist einfach toll und man kann sich vieles gut vorstellen. Nur das Gefühl fehlt mir manchmal ein wenig. Ansonsten bin ich nur so durch das Buch geflogen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass man immer wieder einen Abschnitt eines Briefes oder einen ganzen Brief zu lesen bekommt. So kann man sich besser in die Personen und in die Ereignisse hineinfühlen. Wirklich gut gemacht.

Durch die abwechelnde Sichtweisen zwischen Hensley und Charles bekommt man einen guten Einblick in die verschiedenen Lebensweisen der beiden.

Charles gibt uns einen Einblick, wie sich ein Arzt an der Front gefühlt hat und was ihm täglich während des Krieges wiederfahren ist. Und es gibt natürlich auch für ihn ein Schicksal, mit dem ich zwar ein wenig gerechnet habe, das mich dann aber doch überrascht hat. Mir hat auch der schwarze Humor gefallen, den Charles und seien Kameraden sich zugelegt hatten. 
Ich kann mir vorstellen, dass man ohne diesen Humor an dem, was man im Krieg sieht und erlebt, zerbrechen würde. Es muss sehr an einem nagen, tagtäglich vom Tod umgeben zu sein und zu hoffen, dass man den nächsten Tag übersteht.

Bei Hensleys Strang bekommt man den Einblick, was von Frauen in dieser Zeit verlangt wurde. Sie wurden in ein bestimmtes Klischee hineingezwängt, das nur wenig Platz für eigene Wünsche übriglässt. Was mich sehr mitgenommen hat, ist, dass Hensley von einem Mann schamlos hinters Licht geführt wurde und dann die Konsequenzen, die ich hier natürlich nicht nenne, selbst ausbaden muss. Und man redet ihr dann auch noch ein, sie soll eine gute Frau sein und sich nicht so anstellen, wenn man sie mit jemandem verheiraten möchte...
Da ich selbst eine Frau bin, die weiss was sie will und nicht auf den Mund gefallen ist. Wenn ich daran denke, dass mir jemand vorschreiben würde, wie ich mein Leben zu führen hätte... Ich glaube nicht, dass ich damit klar käme. Daher kann ich Hensley verstehen, dass sie hin und her gerissen ist. Damals war es sicherlich nicht immer einfach, eine Frau zu sein (ist es ja heute manchmal noch immer der Fall).

Die beiden Charaktere Hensley und Charles haben mir sehr gut gefallen. Sie haben beide Ecken und Kanten. Auch die Nebencharaktere fand ich gelungen. Hier hat sich die Autorin wirklich grosse Mühe gegeben.

Das Cover ist einfach ein Traum, gefällt mir sehr sehr gut.

Fazit

Hat mir alles in allem gut gefallen, daher bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

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