Mittwoch, 15. Juni 2016

Rezension zu 'Das Mädchen mit den Smaragdaugen' von Carla Montero






Eckdaten

Verlag: Blanvalet
Aus dem Spanischen von Alexandra Baisch       
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Auch als Taschenbuch und E-Book erhältlich  
736 Seiten                                                 
ISBN: 978-3-7645-0471-7
Erschienen: 25.08.2014
Homepage des Verlages: ** hier klicken **





Klappentext

Ihre Liebe war stärker als der Hass, der die Welt entzweite
Als der Kunsthistorikerin Ana García Brest ein alter Brief in die Hände fällt, ahnt sie nicht, dass er sie auf die Spur eines sensationellen Kunstfundes führen wird – und zur Geschichte einer unglaublichen Liebe.

Frankreich, 1942. Die junge Sarah Bauer entkommt als Einzige der Deportation ihrer Familie. Auf ihrer Flucht trägt sie einen Mantel, der ein geheimnisumwobenes Bild verbirgt. Dabei handelt es sich um jenes Gemälde, das SS-Sturmbannführer Georg von Bergheim um jeden Preis in seinen Besitz bringen soll. Er ist Sarahs größter Feind – und bald ihre einzige Rettung ...

(Quelle: Blanvalet)

Meine Meinung

Der Klappentext sagt genau so viel aus, wie man vorab für die Geschichte wissen muss. Ich finde, dieses Buch und seine Geschichte muss man auf sich wirken lassen, ohne zu viel vorab zu wissen.

Die Geschichte finde ich sehr gelungen! Das Buch behandelt einen Teil des 2. Weltkrieges, von dem ich zuvor noch nichts gelesen habe und ich kenne kein weiteres Buch in diese Richtung. Ich finde den Kunstraub der Nazis sehr sehr interessant. Man erfährt einiges darüber und wieso die Menschen das getan haben: Weil ihre Vorgesetzen ihre Macht ausübten, um bestimmte Gemälde etc. in ihren Besitz zu bringen.
Es geht also um Macht, Gier und die Möglichkeit, beides ausleben zu können. Die Männer in den Führungspositionen wussten genau, welche Fäden sie ziehen mussten um zu bekommen, was sie wollten. Das ist ja in vielen Bereichen der Fall gewesen und der Kunstraub ist ein weiteres Verbrechen, dass man ihnen zuschreiben muss.

In unserer Geschichte geht es um die junge Sarah Bauer, die zu jener Zeit gelebt hat. Eine Jüdin, die ein Bild beschützt, welches seit Generationen im Besitz ihrer Familie ist. An den Ereignissen rund um Sarah wird sehr bildlich gezeigt, zu welchen Mitteln die Nazis gegriffen haben.
Zum Teil ist die Geschichte sehr brutal, sehr hart. Ich finde dies sehr passend, da die Zeit damals genau so war. Hier hat die Autorin das Gefühlt sehr gut vermittelt, wie sich die Menschen gefühlt haben. Ich konnte mit Sarah fühlen und habe mehr als einmal mit ihr mitgelitten.

Was mir auch sehr gefallen hat, dass man durch die Nachforschungen von Ana erst auf Sarah gestossen ist. Die Verknüfungen von Gegenwart und Vergangenheit ist einfach wunderbar gemacht. Auch wenn ich sagen muss, dass mir der Strang von Sarah ein Ticken besser gefallen hat.

Das Ende fand ich dann eher ein wenig mau, wenn ich ehrlich sein soll. Hier hätte ich mir dann doch ein wenig mehr erwartet.


Die Charaktere sind einfach durchweg gelungen! Alle haben ihre Ecken und Kanten, ihre Stärken und Schwächen. Ana ging mir zwar manchmal ein wenig auf die Nerven, da sie sich von ihrem Freund sehr sehr viel hat gefallen lassen. Und naja, ihren Freund mochte ich ja mal gar nicht. Ein richtiges Eckel! Dennoch finde ich beide Charaktere gelungen, weil sie nicht 0815 Personen sind.

Die ganze Geschichte wurde durch den wundervollen Schreibstil der Autorin toll an den Leser gebracht. Ich habe das Lesen sehr genossen.

Das Cover finde ich wunderschön und sehr passend zur Geschichte.

Ich hoffe, dass wir noch viel von der Autorin zu lesen bekommen!

Fazit

Obwohl ich das Ende nicht so mochte, konnte mich das Buch ansonsten mit seiner Geschichte sehr überzeugen. Daher gibt es volle 5 Sterne von mir.

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