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Rezension zu 'Bayou Heat - Talon und Xavier' von Alexandra Ivy und Laura Wright




Eckdaten

Verlag: Heyne
Band: 3
Aus dem Amerikanischen von Cornelia Röser             
Taschenbuch
256 Seiten                                                
ISBN: 978-3-453-31675-1
Erschienen: 11.01.2016
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Klappentext

Nach dem Tod seiner Eltern hat sich der Krieger Talon ganz dem Schutz der Pantera gewidmet. Loyalität und Ehre bedeuten ihm alles. Und so zögert er auch keine Sekunde, Isi Rousseau als Feindin zu betrachten. Doch schon der erste Blick auf die schlafende Schönheit erweckt eine nie gekannte Sehnsucht in ihm … Computergenie Xavier hingegen weiß, dass die Schwester seines besten Freundes nach den Regeln der Pantera tabu ist. Womit er nicht gerechnet hat, ist der starke Wille der schönen Amalie, die sich stets nimmt, was sie begehrt ...

(Quelle: Heyne)

Meine Meinung

Talon wurde Alexandra Ivy geschrieben und mit ihm fängt auch das Buch an. Daher zuerst meine Meinung zum ersten Teil des Buches.

Zum Inhalt möchte ich nichts sagen, da man sonst massiv gespoilert wird. Nur so viel: Die Geschichte um die Pantera geht nahtlos weiter.

Der Schreibstil der Autorin finde ich ganz okay, ich bin zügig durch die Geschichte gekommen. Leider ging mir der Teil mit der Beziehung von Talon und Isi einfach viel zu schnell. Ich hätte mir hier lieber ein paar Seiten mehr gewünscht, dafür mit etwas mehr Tiefgang. Damit wären wir schon beim zweiten Punkt, der mir leider nicht so gefallen hat.
Die Tiefgründigkeit ist bei der Geschichte leider eher nicht vorhanden. Da alles sehr schnell von Statten geht, hat die Story und auch die Beziehung der beiden gar keine Chance, sich zu entwickeln. Das finde ich unheimlich schade. Ich bin davon überzeugt, dass die Grundidee viel Potential hat.

Dafür mochte ich Isi und Talon als Charaktere wirklich gerne, auch wenn man ihnen den fehlenden Tiefgang angemerkt hat. Wenn man diese Tatsache ein wenig aussen vor lässt, finde ich sie gelungen und ich hoffe, sie auch in weiteren Büchern wieder anzutreffen.
Isis Verstrickung mit einer der Charakere aus den vorherigen Büchern fand ich sehr überraschend und hat mir gut gefallen. Mehr in diese Richtung wäre wünschenswert.

Dann wären wir auch schon bei dem zweiten Teil des Buches. Xavier wurde von Laura Wright geschrieben.

Der Schreibstil von Laura Wright hat mir besser gefallen. Ich finde, sie schreibt ein wenig flüssiger als ihre Autorenkollegin und daher bin ich noch ein ticken schneller durch die Seiten geflogen. Dennoch fehlt mir auch hier der Tiefgang! Viele Dinge wurden viel zu schnell behandelt, es ging einfach zu schnell weiter. Hier hätte sich die Autorin gerne ein wenig mehr Zeit lassen sollen, ein paar Seiten mehr schreiben.

Die Charaktere haben mir aber auch hier wieder gut gefallen, eben nur die fehlende Tiefgründigkeit.

Generell zum Buch kann ich sagen, dass es zwar sehr viel Sex gab, aber dadurch ging vieles von der Geschichte verloren. Ich hätte mir mehr Inhalt, dafür weniger Erotik gewünscht. Zudem wäre mir ein Buch mit mehr Seiten und mehr Tiefgang willkommen gewesen. Für mich stellt sich das Gefühl ein, dass die Autorinnen sich zu wenig entfalten konnten, obwohl das Potential wirklich da war.

Das Ende des Buches war aber wirklich toll! Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen solchen Cliffhanger gelesen zu haben. Echt klasse! Ich hoffe sehr, dass die Reihe weiter übersetzt wird. Ansonsten werde ich vlt. auf enlisch weiter lesen.

Das Cover ist wieder klasse! Ich mag Cover in dem Stil sehr gerne und es passt auch hervorragend zum Inhalt.

Meine Meinung

Von mir erhält das Buch 3 Sterne, da mir einfach Inhalt und Tiefgang gefehlt hat.

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