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Rezension zu 'Basar der Bösen Träume' von Stephen King





Eckdaten

Verlag: Heyne
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
768 Seiten
ISBN: 978-3-453-27023-7
Erschienen: 18.01.2016 
Homepage des Verlages: ** hier klicken **


 




Klappentext

Hier werden Albträume wahr

Abermals legt Stephen King, u. a. Träger des renommierten »O.-Henry-Preises«, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Von den insgesamt 20 Storys wurden bislang erst drei auf Deutsch veröffentlicht. Die Originale erschienen teilweise in Zeitschriften; andere sind bislang gänzlich unveröffentlicht.

Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder, wie er selbst in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.«

(Quelle: Heyne)

Meine Meinung

Die 20 Kurzgeschichten sind ganz nett für zwischendurch - aber mir persönlich hat der Horror gefehlt. King hat in den meisten der Geschichten auf Psychologie zurückgegriffen, was prinzipiel nicht schlecht ist. Leider konnten mich die Spielchen von King in den Geschichten nicht richtig greifen.
Die Grundideen fand ich gut, zum Teil sehr gut, aber bei den Umsetzungen hätte ich mir mehr Grusel und Horror gewünscht.

Eine Geschichte fand ich dennoch besser, als die restlichen: 'Ur'. King greift das Thema E-Books und gedruckte Bücher auf. Und das macht er wirklich gut. Ich habe die Geschichte an einem Stück gelesen und fand sie toll. Was ich an der Geschichte sehr besonders fand, dass es eine Verbindung zu seiner 'Der dunkle Turm'-Reihe gibt. Das hat mich schmunzeln lassen. Und keine Angst, man muss die Bücher nicht kennen, um die Kurzgeschichte lesen zu können.
Sie zeigt auf, was der Drang zu elektronischen Hilfsmitteln bewirken könnte - aber ihr müsst die Geschichte schon selbst lesen, um herauszufinden, was King mit einem Kindle anstellt.

Der Schreibstil von King hat mir in allen Geschichten gut gefallen, da kann man nicht meckern. Der King des Horrors kann einfach schreiben und ich mag es einfach, in seine Welten einzutauchen.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass King zu jeder Kurzgeschichte etwas zu deren Entstehung geschrieben hat. Das fand ich ganz interessant und ist mal etwas anderes.

Das Cover finde ich klasse gestaltet, gefällt mir sehr gut.

Fazit

Jeder, der Stephen King mag, sollte sich das Buch näher anschauen. Aber man sollte durchaus auch seine Kurzgeschichten mögen, damit man sich voll auf das Buch einlassen kann. Von mir erhält es 3 Sterne, da ich seine Romane mehr mag.

Kommentare

  1. Hallo Sabs,

    mir hat das Buch insgesamt schon gut gefallen, gerade weil er immer ein bisschen was von sich erzählt.

    "Ur" ist wirklich eine gute Geschichte. Mir gefällt immer, wie King aktuelle Entwicklungen einbaut. „Ein bisschen angeschlagen“ war meine Lieblingsgeschichte, die hat mich einfach nicht losgelassen.

    Übrigens finde ich das Cover furchtbar! :-D Witzig, wie unterschiedlich man vieles wahrnimmt.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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