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Rezension zu 'Die Bastardtochter' von Petra Schier





Eckdaten

Verlag: Rowohlt
Taschenbuch
544 Seiten
ISBN: 978-3-499-26801-4
Reihe: Band 3 der Kreuz-Trilogie
Erscheinungsdatum: 25.09.2015
Homepage des Verlages: ** hier klicken **






Klappentext

Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange.
Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann ...

(Quelle: Rowohlt)

Meine Meinung

Ich bin mit gemischten Gefühlen an das Buch rangegangen, da ich die ersten beiden Teile nicht gelesen habe. Daher wusste ich nicht, ob ich reinfinden würde oder nicht. Man kann das Buch auch ohne die Vorbände lesen, man trifft zwar einige Personen, von den Büchern, aber es geht eigentlich um Enneleyn und daher spielen die Vorbände eher eine zweitrangige Rolle.

Die Geschichte um die junge Enneleyn fand ich okay, aber nichts Besonderes. Man bekommt einen Eindruck davon, wie die Frauen zu jener Zeit mehrheitlich behandelt wurden und wie wenig sie zu sagen hatten.
Manchmal musste ich mir wirklich an den Kopf fassen, wenn wieder geschrieben wurde, wie Enneleyns Ehemann sie behandet hat... Aber ich habe da auch eine sehr moderne Ansicht und ich weiss nicht, wie ich im Jahre 1362 gehandelt hätte, wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre.

Ansonsten war die Geschichte eher träge und es ist oft einfach nur dahingeplätschert. Das fand ich wirklich sehr schade, denn der Schreibstil der Autorin gefällt mir wirklich sehr gut. Aber eben... auch historisch war das Buch eher weniger interessant. Ich habe mir auch hier mehr erhofft.

Die Charaktere sind super miteinander verknüpft, da kann man nicht meckern. Die Zusammenhänge usw. passen und schliesslich ergibt alles seinen Sinn. Leider muss ich auch hier sagen, dass die Charaktere mich nur teilweise überzeugen konnten. Sie waren zwar okay, aber nichts Besonderes.

Das Cover fand ich für einen historischen Roman hübsch und es hat mir gut gefallen.

Fazit

Alles in allem ein Buch, das mehr Potential hat. Daher bekommt es von mir nur drei Sterne.

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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