Montag, 7. März 2016

Rezension zu 'Cop Town. Stadt der Angst' von Karen Slaughter






Eckdaten

Verlag: Blanvalet
Aus dem Amerikanischen von Klaus Berr
Paperback, Klappenbroschur
544 Seiten                                   
ISBN: 978-3-7645-0551-6
Erschienen: 09.11.2015
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Klappentext:

Eine Stadt in Angst. Ein Killer, der Cops tötet. Zwei Frauen, die ihren Mann stehen.

Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: Eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand – denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst.

(Quelle: Blanvalet)

Meine Meinung:

Wir schreiben das Jahr 1974 in Atlanta. Frauen sind nicht gern gesehen bei der Polizei und das bekommt auch Kate Murphy an ihrem ersten Tag zu spüren; besonders, da ein Killer die Stadt in Angst und Schrecken versetzt, dessen Opfer zu einer bestimmten Gruppe gehören: Cops!
Doch sie muss nicht allein durch diese Zeit gehen, sondern wird von ihrer Partnerin Maggie Lawson unterstützt. Die beiden Frauen spüren, wie die Stimmung kippt und eine blutige Hetzjagd beginnt.

Dies war mein erstes Buch der Autorin und da man viel Gutes von ihr hört, war ich sehr auf die Geschichte gespannt und wurde nicht enttäuscht.

Durch den tollen Schreibstil der Autorin bekommt man ein sehr gutes Bild von Atlanta im Jahre 1974. Man kann förmlich fühlen, die die männlichen Kollegen nicht begeistert sind, dass auch Frauen bei der Polizei arbeiten; das äussert sich in verschiedenen belangen, vor allem aber darin, wie mit ihnen gesprochen wird und wie sich die Männern gegenüber den Frauen verhalten (sehr anzüglich etc.).
Auch sehr bildlich wurde die Rassentrennung bzw. der Rassenhass beschrieben. Ich persönlich finde so etwas immer sehr erschütternd, da wir alle gleich sind. Aber noch heute gibt es mehr Rassenfeindlichkeit, als man denkt. Besonders die USA sind davon betroffen, man hört immer wieder davon. Und daher fand ich es gut, dass die Autorin diesen Aspekt ebenfalls behandelt hat und es mit einfliessen liess.
Was mich ein wenig gestört hat, je nach Situation im Buch, war die doch sehr derbe Sprache. manchmal hat es einfach nicht gepasst und war zu viel des Guten. Andererseits hat es doch dazu gepasst, da es die Zustände untermalt hat.

Die Geschichte um den Copkiller selbst war auch sehr gut geschrieben. Ich wusste bis zum Ende nicht, wer es war und wenn ich ehrlich sein soll: Auf den Killer wäre ich nie gekommen! Echt toll gemacht. Auch die Verknüpfungen der Personen, die Hintergründe der Taten. Alles gut und glaubhaft gemacht, hat mir gut gefallen.
Es gab ordentlich Action und auch Blut und Gewalt. Es ist kein Buch, dass man lesen sollte, wenn man nicht ein gewisses Mass an Brutalität ertragen kann. Durch die Zeit, in der das Buch spielt, und das Verhalten zu den diversen Menschengruppen, ist es oft zu der ein oder anderen Auseinandersetzung gekommen.

Die Charaktere haben mir gut gefallen - nur Kate ging mir zum Teil ziemlich auf den Wecker. Ich weiss nicht, aber sie hat gewisse Züge an sich, die mir überhaupt nicht gefallen. Und manche Handlungen sind auch nicht so glaubwürdig, wenn man sie im Kontext sieht. Das fand ich sehr schade, da die Grundidee hinter der Person toll ist. Es hat nur ein wenig an der Umsetzung gefehlt.
Maggie hingegen fand ich echt toll und sehr authentisch. Ich mochte sie sehr gerne und kann ihre Gedankengänge, auch bezüglich Kate, sehr gut verstehen.
Auch die Nebencharaktere sind der Autorin sehr gelungen und sie waren sehr authentisch. Klasse gemacht.

Das Cover gefällt mir gut und es passt zur Geschichte, finde ich.

Fazit

Alles in allem, ein guter Thriller, der mich bis zum Ende gepackt hat. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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