Mittwoch, 27. Januar 2016

Rezension zu 'Im Namen meines Vaters' von Barry Lyga






Eckdaten

Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel
Taschenbuch
448 Seiten                     
ISBN: 978-3-7341-0126-7
Erschienen: 22.06.2015
Homepage des Verlages: ** Hier klicken **








Klappentext

Das fulminante Finale der Thriller-Trilogie

Jazz Dent wurde angeschossen und totgeglaubt in New York City zurückgelassen. Seine Freundin Connie befindet sich in der Gewalt von Jazz’ Vater, dem brutalen Serienkiller Billy. Sein bester Freund Howie ist schwer verletzt und droht zu verbluten. Trotz alldem müssen die drei irgendwie wieder zusammenfinden, um Billy endlich zur Strecke zu bringen. Und dann tut Jazz genau das, wovor er sich immer am meisten gefürchtet hat. Und alle Welt fragt sich: »Ist der Sohn aus dem gleichen Holz geschnitzt wie sein Vater?«

(Quelle: Blanvalet)

Meine Meinung

Achtung: Da es sich um den dritten Band handelt, bitte meine Rezension mit Vorsicht geniessen, damit ihr euch nicht spoilert!

Der junge Jazz Dent wird angeschossen und totgeglaubt in einer Lagerhalle gefunden. Seine Freundin Connie ist von Billy, Jazz brutalem Vater und Serienkiller, in seine Gewalt gebracht worden. Howie, Jazz bester Freund, ist schwer verletzt. Trotz all den Problemen, müssen sie sich zusammenreissen und einen Weg finden, um Billy aufzuhalten. Und alle fragen sich: Ist Jazz wirklich wie sein Vater?

Ich wusste nicht, dass es sich hierbei um den dritten Band handelt, als ich das Buch vom Verlag zugeschickt bekommen habe. Irgendwie habe ich das überlesen. Die ersten beiden Bände habe ich nicht gelesen und bin das Wagnis dann eingegangen, gleich mit dem Abschluss der Trilogie zu beginnen.
Es funktioniert sehr gut, das Buch auch ohne Vorwissen zu lesen. Es gibt nur wenige Stellen, wo es von Vorteil wäre, aber mich persönlich hat es nicht gestört.

Die Geschichte, wie Jazz und seine Freunde, versuchen, Billy das Handwerk zu legen, ist ganz interessant. Es gibt viele Verstrickungen und die einzelnen Stränge der drei Freunde werden langsam zusammengeführt und einige Dinge somit klarer.
Jedoch muss ich zugeben, die wenigen Szenen, die man aus Billys Sicht hat, sind für mich die Besten gewesen. Er ist ein Serienmörder, wie man ihn sich vorstellt und in einem Buch wie 'Im Namen meines Vaters' wünscht. Die Abschnitte von Connie und Howie haben mir eher weniger gefallen und ich denke, man hätte hier eine bessere Lösung gefunden. Es war mir zum teil zu kindlich, obwohl die Drei schon 17 Jahre alt sind.
Auch bei Jazz habe ich manchmal den Eindruck gehabt, dass es noch nicht so erwachsen ist, wie er es von sich selbst denkt; trotz seiner Vergangenheit. Oder vielleicht gerade deswegen?

Was ich gut fand, war die Wendung gegen Ende des Buches. Damit hätte ich nicht gerechnet, wenn ich ehrlich sein soll und ein solcher Plottwist gefällt mir. Auch der Showdown war ganz in Ordnung und aufgrund des Plottwist natürlich auch unerwartet.
Die Spannung selbst ist aber, bis auf ein paar Ereignisse, eher nicht so gegeben gewesen. Wenn der Schreibstil nicht so gut gewesen wäre, hätte es mich schnell gelangweilt. Mich hat es nicht immer gepackt, leider.

Der Schreibstil an sich find ich gut. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, auch wenn ich mich leider eher weniger in die Personen hineinversetzen konnte.

Die Charaktere fand ich zum Teil etwas flach. Besonders Jazz und seine Freunde haben zum Teil noch etwas Kindliches an sich, wie ich bereits angetönt habe. Und das hat dem Ganzen ein wenig den Lesespass genommen.
An Jazz fand ich jedoch der innere Kampf super - ist er nun so wie sein Vater, oder doch nicht? Die Abschnitte haben viel von seinem Charakter gezeigt.
Billy fand ich unheimlich interessant und ich hätte mir noch den ein oder anderen Abschnitt mit ihm gewünscht.

Das Cover gefällt mir sehr gut und es passt wirklich super zur Geschichte.

Fazit

Da das Buch ein paar Schwächen in seinen Protagonisten hat, es mich manchmal nicht und Billy etwas zu kurz kommt, gebe ich dem Buch 4 Sterne (obwohl ich eher zu 3 1/2 tendiere); ich habe mich für diese Bewertung entschieden, weil ich Billy als Serienmörder sehr interessant finde und es ein paar interessante Aspekte in dem Buch hat.

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Rezension zu 'Starfall - So nah wie die Unendlichkeit' von Jennifer Wolf

Klappentext **Zwischen uns nur die Sterne** Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. ...

Follow by Email

Gesamtzahl der Seitenaufrufe