Mittwoch, 7. Oktober 2015

Rezension zu Scherben der Hoffnung von Nalini Singh




Eckdaten





Verlag: Lyx
Taschenbuch
672 Seiten
ISBN 978-3-8025-9708-4
Band: 14/14
Erschienen am: 03.09.2015
Homepage des Verlags: ** hier klicken **








Klappentext

Mit pochendem Schädel und seiner mentalen Kräfte beraubt, erwacht der Pfeilgardist Aden in einer finsteren Zelle. Allein der Versuch, mit dem Medialnet Kontakt aufzunehmen, verursacht unerträgliche Schmerzen. Seine Entführer haben auch Zaira in ihre Gewalt gebracht, eine seiner erfahrensten Kommandantinnen und die Frau, der sich Aden seit seiner Kindheit am meisten verbunden fühlt. Gemeinsam gelingt den beiden die Flucht, doch sie finden sich verletzt und orientierungslos in einer unwirtlichen Landschaft fernab der Zivilisation wieder. Auch wenn Zairas
Kräfte schwinden, kommt Aufgeben für Aden nicht in Frage. Denn seine Feinde haben es nicht nur auf ihn, sondern auf die Vernichtung der gesamten Pfeilgarde abgesehen, und als deren Anführer ist er fest entschlossen, diejenigen zu retten, die unter seinem Schutz stehen …


(Quelle: Lyx)

Meine Meinung

Zum Inhalt möchte ich nicht mehr sagen, als der Klappentext hergibt, da es sich um den 14. Band der Psy/Changelling-Reihe handelt.

Mir hat die Geschichte um Aden und Zaira sehr gefallen - endlich erfährt man mehr über den Anführer der Pfeilgardisten und für wen sein Herz schlägt (oder doch nicht?). Auch Personen, die in früheren Büchern vorkommen, trifft man wieder, was mir gut gefällt. Die Geschichte um die Medialen, Menschen und Gestaltwandler wird immer komplexer und Nalini Singh zeigt, was sie kann.
Ich bin beeindruckt, welche Welt sie geschaffen hat und auch, was sie immer wieder aus dem Hut zaubert. Und ich finde es super, dass neue Personen auftauchen, das Buch neue Richtungen einschlägt. Man bekommt einige Dinge präsentiert, die einem am Ende des Buches mit offenen Fragen zurücklässt. Es ist kein richtiger Cliffhanger, sondern vielmehr bereitet sie vor, was in späteren Büchern aufgeklärt wird - und zwar was das ganze Gebilde der Welt, die sie erschaffen hat, angeht und nicht einzelne Personen. Genau das gefällt mir so an ihren Büchern und natürlich auch in 'Scherben der Hoffnung'.

Der Schreibstil ist grandios, wie bereits gewohnt - ich konnte mich voll und ganz in die Geschichte fallen lassen und manchmal dachte ich wirklich, ich bin ein Teil davon.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich mag Aden und seine Art - er ist hart und doch weich. Eine perfekte Mischung. So sollte ein Mann sein *zwinkert* Nein im Ernst: Er ist der geborene Anführer und obwohl er sein Ziel immer vor Augen hat, lernt er, auch auf sein Herz zu hören und für sich zu lernen, was für ihn als Privatperson wichtig ist.

Zaira mag ich zwar, aber mich hat etwas an ihr gestört... Sie zweifelt einfach zu viel an sich bzw. daran, dass sie es verdient, geliebt und gemocht zu werden. Ich verstehe durchaus, dass ihre Vergangenheit und besonders ihre Kindheit nicht einfach war und vielleicht würde ich in einigen Punkten ähnlich denken wie sie. Aber irgendwann muss es doch klick machen, dass sie sagt: Ja doch, vielleicht haben die anderen Recht. Das war auf Dauer doch sehr anstrengend und nervig.

Die neuen Charaktere, die ich hier nicht nennen werde, haben mir gut gefallen - besonders ein Kind hat mir super gut gefallen und hat mir ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert. Ich hoffe, wir werden noch einiges von den Charakteren hören, alles andere wäre schade.

Nun zum Cover: Ich finde es toll! Nur finde ich schade, dass (wie auch schon 'Pfade im Nebel') es anders als die ersten 12 Bücher ist. Es passt nicht mehr so richtig dazu. Ich weiss nicht, ob das an den Personen liegt, die nun in den Büchern im Fokus stehen.
Dennoch: Mir gefällt es, wie gesagt. Toll gewählt und ich finde, es passt zur Geschichte an sich sehr gut.

Fazit

Eine sehr gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht. Von mir erhält das Buch trotz der paar Kritikpunkte 5 Sterne.

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