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Rezension zu 'Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks' von Cynthia Hand






Eckdaten






Verlag: "HarperCollins ya!"
Hardcover
320 Seiten
ISBN: 9783959679817 
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Klappentext
  
Ein bewegender Roman vom Lieben, Verlieren und Abschiednehmen von Bestsellerautorin Cynthia Hand. 

Es war der zwanzigste Dezember. Hinter mir lagen genau sechs Monate mit Steven. 183 Tage voller Küsse, bevor die Gleichung sich änderte. Unwiderruflich. Das letzte Mal, dass Lexie glücklich war, war davor. Als sie einen wunderbaren Freund hatte, den Traum, Mathematik zu studieren, und einen Bruder. Tyler. Nun ist sie für die anderen nicht mehr das Zahlengenie, sondern nur noch das Mädchen, dessen Bruder sich umgebracht hat. Um mit der Trauer fertigzuwerden, beginnt Lexie, ihre Gefühle aufzuschreiben. Doch leider ist das Leben keine Gleichung, sonst könnte sie die quälende Ungewissheit auflösen: Tyler hat ihr vor seinem Tod eine SMS geschickt, die sie nicht beachtet hat. Hätte sie alles ändern können? Der Gedanke verfolgt Lexie wie ein Schatten. Bis sie erfährt, was es braucht, um ihr Glück wahrscheinlicher zu machen.

(Quelle: Harper Collins)
 
Meine Meinung


Wir lernen Lexie kennen, die verarbeiten muss, dass ihr Tyler ganz unerwartet kein Teil mehr von ihrem Leben ist. Und sie quält sich mit dem Gedanken, ob sie vielleicht alles hätte ändern können, wenn sie auf seine damalige SMS reagiert hätte? Da hilft auch keine Mathematik... denn das Leben ist nicht immer eine Gleichung.

Mich hat die Idee hinter dem Buch sehr gereizt - ich bin immer wieder auf der Suche nach Autorinnen, die Bücher in diese Richtung schreiben, die mich vielleicht wirklich vom Stuhl hauen können. Leider ist das Cynthia Hand nicht ganz gelungen.

Das Thema, das sie behandelt hat, finde ich eigentlich sehr emotional. Und genau diese Emotionen haben mir gefehlt. Die Geschichte wird aus der ICH-Form von Lexie erzählt, was für mich ein Grund ist, alles emotionaler zu gestalten. Man hat den direkten Zugang zu ihren Gedanken, ihren Gefühlen. Aber das kam für mich nicht rüber.
Auch die Passagen, in denen sie in eine Art Tagebuch schreibt, haben mir einfach nicht das übermittelt, was ich mir erhofft hätte. Erst auf den letzten 20 Seiten konnte mich die Autorin erreichen und es hat mich dann auch wirklich berührt und ich fand das Ende auch okay - nichts Spezielles, aber ich fand es gut.

Die Charaktere haben für mich zu wenig Tiefe. Auch Lexie war für mich nur schwer greifbar, was vermutlich mit dem fehlenden Gefühl zu tun hat. Ich konnte zwar vieles von dem, was sie erzählt hat, verstehen - aber doch war sie mir zu glatt, ich konnte sie einfach nicht fassen.
Auch die restlichen Charakter waren mir nicht tiefgründig genug. Besonders von Tyler hätte ich mir mehr gewünscht - besonders, da er eine wichtige Rolle in dem Buch spielt.

Der Schreibstil von Cynthia Hand hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen und ich kam zügig vorwärts. Schade, dass sie die Emotionen erst zum Schluss hat aufkommen lassen. Ich bin mir sicher, dass sie das besser kann. Ich werde der Autorin auf jeden Fall eine weitere Chance geben und in Zukunft noch ein Buch von ihr lesen, da ich es, wie gesagt, ihren Schreibstil angenehm fand.

Das Cover finde ich schön, aber passt für mich jetzt nicht unbedingt zur Geschichte.
 

Fazit


Ein Buch, das mich leider nicht so berühren konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Daher bekommt es von mir 3 Sterne.


Danke an den Verlag und an Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar.

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