Rezension zu 'Der Totenzeichner' von Veit Etzold




Eckdaten




Verlag: Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
432 Seiten
ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17229-0
Ersterscheinung: 16.07.2015
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Klappentext


Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, ’til it’s over«.

Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?


(Quelle: Bastei Lübbe)


Meine Meinung

Ich habe erst nach dem Erhalt des Buches gemerkt, dass es sich hierbei um den vierten Teil einer Reihe handelt. Ich kenne die vorherigen Bücher nicht (Band 1 befindet sich auf meinem Tolino), aber das Buch hat sich auch sehr gut ohne das Vorwissen um die restlichen Bände lesen lassen.

Der Schreibstil von Veit Etzold ist unheimlich toll - er hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und das Buch hat sich sehr schnell lesen lassen. Was mir auch gut gefallen hat: Man merkt, dass er für seine Bücher Recherche betreibt und dass seine Frau ihm bei einigen Dingen mit Rat zur Seite steht. Alles wirkt sehr glaubwürdig und dadurch hat das Buch das gewisse Etwas.

Ein wenig war ich über die Brutalität erstaunt - ich hätte nicht damit gerechnet, dass dieses Buch - obwohl es als Thriller betitelt wird - so hart sein wird. Das war wirklich positiv. Ich mag Bücher, in denen etwas härter zugeht. Nur im Prolog... Naja - ich habe es nicht so mit Tieren, die leiden müssen. Das war die einzige Szene, die nicht nach meinem Geschmack war. Ansonsten fand ich die Geschichte wirklich sehr gut.

Was mir auch sehr zugesagt hat, ist, dass immer wieder aus Sicht des Mörders Kapitel geschrieben sind. Mir haben diese Kapitel sehr gut gefallen. Sie bringen den Menschen hinter dem Killer sehr gut zum Vorschein und man kann sich gut ihn hineinversetzen - auch wenn es manchmal ein wenig unheimlich ist, zu was dieser Mensch fähig ist.

Ob ich  mit dem Ende leben kann... Ich weiss es nicht wirklich. Im ersten Moment dachte ich: Was? Das ist das Ende? Mir hat es zuerst nicht gefallen. Nachdem ich ein paar Mal darüber nachgedacht habe, gefällt es mir aber ein wenig besser. Da ich nicht spoilern möchte, sage ich nicht zu viel darüber. Auf jeden Fall hat es Potential für mehr und ist mal ein etwas anderes Ende.

Clara mochte ich wirklich gerne - aber ihr hat etwas die Tiefe gefehlt. Ich weiss nicht, ob das daran liegt, dass ich die ersten Bücher nicht kenne. Aber mir hat so das persönliche von ihr gefehlt, was ich etwas schade fand. Ansonsten eine gelungene Protagonistin.

Der Mörder hat mir sehr gut gefallen - man hat einiges über ihn erfahren und die Art und Weise, wie Veit Etzold ihn den Leser näher gebracht hat, fand ich sehr gut. Mein Lieblingscharakter im Buch.

Die restlichen Charaktere fand ich alle soweit in Ordnung - da ich die ersten Bände nicht kenne, möchte ich nicht zu viel über sie sagen. Ich befürchte, dass ich ein paar Dinge über die Personen nicht weiss und es wäre nicht fair, wenn ich daher die Charaktere beurteile.

Fazit

Ein tolles Buch, welches ich wirklich - wie vom Verlag empfohlen - erst ab 16 Jahren lesen würde. Von mir erhält es volle 5 Sterne.

Weitere Bücher der Reihe


Danke geht an

 
 
für das Rezensionsexemplar

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