Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu der Knochenspieler von Jonathan Kellerman

Hallo ihr Lieben :)

Heute gibt es eine Rezension für euch. Dieses Mal zum Buch 'Der Knochenspieler' von Jonathan Kellerman. Ich danke dem Verlag herlich für das Rezensionsexemplar.


Verlag: Goldmann
Übersetzerin: Kristina Dorn-Ruhl
Taschenbuch
480 Seiten
ISBN: 978-3-442-48086-9
Erscheinungsjahr: 2014
Homepage des Verlags: ** hier klicken **

Klappentext:

Im Garten einer wohlhabenden Nachbarschaft in Los Angeles taucht ein sechzig Jahre altes Babyskelett auf. Kurz darauf werden die Knochen eines erst kürzlich verstorbenen Säuglings im nahegelegenen Park gefunden – daneben eine junge Frau, durch einen Kopfschuss getötet. Wie gehören diese grauenhaften Funde zusammen? LAPD Detective Milo Sturgis und der brillante Psychologe Alex Delaware tun eine jahrzehntealte Spur auf, die zu einem renommierten Krankenhaus, einer wunderschönen Krankenschwester und einem Arzt führt, der zu gut scheint, um wahr zu sein ...

(Quelle: Goldmann)

Rezension:

Ein sechzig Jahre altes Babyskelett taucht in einem Garten eines wohlhabenden Hauses in L.A. auf. Kurz darauf werden die Knochen eines erst kürzlich verstorbenen Babys im nahegelegenen Park gefunden - in der Nähe eine Frau, die durch einen Kopfschuss getötet wurde. Aber wie passen die beiden Funde zusammen? Milo Sturgis, LAPD Detective, und der Psychologe Alex Delaware übernehmen den Fall und sie treffen auf eine jahrzehnte alte Spur. Ein renommiertes Krankenhaus, eine wunderschöne Krankenschwester und ein Arzt, der zu gut schein, um wahr zu sein... Doch was steckt wirklich dahinter?

Mich hat der Klappentext unheimlich neugierig gemacht und ich habe mir sehr viel von dem Buch erwartet. Aber ich muss ehrlich sein, dass der Klappentext, wenn man das Buch schlussendlich gelesen hat, einen ein wenig in die Irre führt. Für mich stand der Fall der jungen Frau im Park im Vordergrund und irgendwie habe ich den Zusammenhang zur 60 Jahre alten Babyleiche nicht wirklich verstanden....

Das fand ich wirklich schade - das hat mir ein wenig gefehlt.

Ansonsten fand ich die Geschichte ganz interessant, aber es war für mich eher ein Krimi, als ein Thriller. Die Thrill-Effekte haben für mich gefehlt und das war noch ein Punkt, der mich ein wenig enttäuscht hat. Die Auflösung des Falles war zwar interessant, aber tatsächlich mehr Krimi, wie gesagt.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch wenn ich mich zuerst ein wenig einlesen musste. Auch dass es bereits der 28. Band der Reihe ist, hat mich nicht gestört. Ich finde, man kann das Buch sehr gut lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen - wie es bei mir der Fall ist. Auf jeden Fall lässt sich das Buch gut weglesen.

Charaktere

Mit Sturgis wurde ich irgendwie nicht richtig warm - man hat zwar ein paar Dinge über ihn erfahren, aber alles in allem war er für mich nicht greiffbar. Ich konnte mich mit ihm nicht anfreunden.

Alex Delaware hat mir da schon besser gefallen - das Buch wird auch aus seiner Perspektive geschrieben. Ich fand jedoch, dass er ein wenig zu viele Freiheiten hatte, im Bezug auf den Fall. Ob das wirklich so der Fall sein kann? Ich fand das ein wenig zu viel des Guten. Ansonsten konnte ich mich gut mit ihm abfinden, auch wenn er für mich nicht so viel Tiefe besessen hat.

Die restlichen Charaktere waren okay, aber mich hat keiner umgehauen, wenn ich ehrlich sein soll.

Cover

Das Cover finde ich super, ein Hingucker.

Fazit

Unterhaltsames Buch, das aber nicht ganz hält, was es verspricht. Daher bekommt es von mir 3 Sterne.

Kommentare