Freitag, 24. Juli 2015

[Buchgeplapper #1] Die Sache mit den Wälzern...

Hallo ihr Lieben :)

Da ich ja nicht jeden Tag ein Buch auslese und daher auch nicht täglich Rezensionen online kommen, habe ich mir überlegt, was ich auf meinem Blog noch so schreiben könnte, was mit Büchern zu tun hat. Denn auch Regalposts etc. sind irgendwann nicht mehr übrig und daher dachte ich mir, ich werde von Zeit zu Zeit ein Buchgeplapper-Post machen.
Ich denke, der Post wird meistens am Freitag, pünktlich zum Wochenende, online gehen :)

 
Was könnt ihr euch darunter vorstellen? Es soll auf jeden Fall um ein Thema gehen, das mit Büchern zu tun hat - immerhin ist dies ein Buchblog :) Beim Buchgeplapper werde ich euch etwas zu einem Thema erzählen, welches mir gerade durch den Kopf schwirrt oder schon länger beschäftigt. Dies kann eine aktuelle Diskussion sein z.B. Aber genug vorabgeplappert - los geht's!

Heute soll es um das Wälzer gehen, wie ihr in der Überschrift bestimmt schon gelesen habt. Immer wieder bin ich, seit ich blogge, auf dieses Thema gestossen und da dachte ich mir, ich teile meine Gedanken dazu mit euch.

Ich denke, die erste Frage, die sich stellt ist: Ab wann ist ein Buch ein Wälzer?
Manche sehen in einem 400 Seiten schon eine Herausforderung, was für mich z. B. die durchschnittliche Seitenzahl ist. Als Wälzer würde ich ein Buch ab 500 Seiten bezeichnen. Das ist eine ordentliche Seitenzahl mit, hoffentlich, viel Geschichte *zwinkert*

Die nächste Frage, die sich mir stellt: Wieso scheuen so viele Menschen vor einem dickeren Buch zurück?
Natürlich verstehe ich, wenn jemand nicht so schnell liest, dass er sich lieber etwas dünneren Büchern widmet, damit er mehr Bücher lesen kann. Aber gleichzeitig finde ich es unheimlich schade, da diese Person viele gute Geschichten verpasst. Sicherlich sind einige Wälzer etwas langatmig, gleichzeitig hat man jedoch mehr von der Geschichte.
Bei kürzeren Büchern ist es manchmal schon vorbei, obwohl es noch nicht mal richtig angefangen hat - das merke ich gerade an meiner aktuellen Lektüre ('Die Fäden der Zeit'). Ich habe noch knapp 80 Seiten vor mir und denke mir: Da muss schon ziemlich viel noch passieren, damit die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt. Wenn es mehr Seiten hätte, denke ich, hätte man noch viel mehr daraus machen können (das Buch ist nicht schlecht, bitte nicht falsch verstehen). Wisst ihr was ich meine?
Manchmal ist die Geschichte so schnell vorbei und es gibt noch so viel zu erzählen, was auch - bei Reihen - in einem Folgeband nicht erzählt wird.

Wie ihr seht: Ich mag dicke Bücher ganz gerne und schrecke nicht davor zurück, zu einem solchen Buch zu greifen. Sicherlich, ich lese auch dünnere Bücher, aber ich stelle immer öfters fest, dass es mich automatisch zu Büchern zieht - ohne dass ich vorher die Seitenzahl angesehen habe. Für mich ist es nicht wichtig, wie dick oder dünn ein Buch ist. Die Geschichte muss mich interessieren und dann bin ich Feuer und Flamme für ein Buch und es muss bei mir einziehen. Wenn es dann z. B. 1'000 Seiten hat, dann ist das eben so :)

Mögt ihr dickere Bücher? Oder ist es für euch ein K.O.-Kriterium, wenn das Buch mehr als 500 Seiten hat? Ab wann ist ein Buch für euch ein Wälzer?

Mich würde eure Meinung zu dem Thema sehr interessieren und auch, ob ihr solche Posts überhaupt weiterhin möchtet :)

Liebe Grüsse
eure Sabs 

Kommentare:

  1. Ich habe "Die Fäden der Zeit" auch erst gelesen und muss dir Recht geben. Allerdings wird es ja auch wieder eine Trilogie.....seufz! Gott sei Dank endet das Buch nicht mit einem Cliffhanger!!!
    Wälzer...meine nächste Rezi wird so ein Buch sein: 1088 Seiten dick! Und ja,,,es hat gedauert...vorallem, weil es um sehr viel historische Schlachten und Kämpfe ging. Es gibt aber auch Wälzer, die sich unheimlich schnell lesen lassen trotz der Seitenanzahl.
    Für mich beginnt ein Wälzer ab 600 Seiten...aber ich lese generell viele dickere Bücher.
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Ich finde, auch bei einer Trilogie darf der erste Teil ruhig ein wenig ausführlicher sein - es macht mir persönlich dann erst Recht Lust, den zweiten Teil zu lesen.

      Stimmt - einige Wälzer lassen sich schneller lesen als andere :)

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  2. Ich muss ganz ehrlich zu geben, FRÜHER habe ich diese Dinger nie gelesen, einzige Ausnahme war da Kate Morton und ich glaube auch, dass sie mich dazu gebracht hat! Ihr Bücher erzählen einfach Geschichten und das ist doch das schöne am Lesen.

    Nun sind ein paar Jahre ins Land gegangen und ich bin erstaunt, wie viele Wälzer sich bei mir angesammelt haben. Teils gelesen, ein großer Teil wartet noch darauf.
    Auf manche Bücher freue ich mich, weil ich weiß die 700 Seiten sind schnell weggelesen... so war es bei der After Reihe und wird es hoffentlich auch bei Thoughtless. Ich lasse mich überraschen.

    Für mich beginnt ein Wälzer erst ab 600 Seiten. Da ich in den Jahren so einiges an Bücher mit z.B. 536 Seiten gelesen habe und die die Dicke eines schmalen TB's haben. Was Schriftgröße ausmacht. So ist es ja zB bei den TB von Picoult. Eine geringe Seitenanzahl habe ich bei ihr auch noch nicht erlebt :D

    Bisher Respekt habe ich jedoch vor meinen heiß geliebten Biografien von Maria Stuart und Heinrich VIII. Die toppen echt alles!!!
    Wer wagt, der nicht gewinnt. Zum Winter will ich eine von beiden zur Hand nehmen :)

    P.S. bitte mehr Geplapper zum Freitag :)

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    1. Hallo :D

      Ich war immer schon jemand, der gerne zu dickeren Büchern gegriffen hat - das war für mich nie ein Problem :) Aber so sind Menschen verschieden und wie du sagst, im Laufe der Jahre ändern sich manchmal einige Dinge :)

      Ja, einige Bücher lassen sich wirklich schnell lesen - andere eher langsamer, wenn ich da zum Teil an Stephen King denke z.B.

      Ich würde das Buch jetzt nicht vom Aussehen her bewerten - einige dickere Bücher sehen halt dünner aus, aber auch dünnere Bücher, die viel dicker aussehen. Für mich macht es dann schon die Seitenzahl aus - ich lese auch viele Bücher mit über 500 Seiten :)

      Du wirst die Bücher schon noch lesen :) Und wenn du immer nur ein Stück liest! Biografien liest man ja häufig nicht an einem Stück, genau wie Sachbücher.

      P.S. Ich bin fleissig am überlegen, über was ich noch plappern kann :D

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    2. Die Idee zum Weiterplappern kommt die im Laufe der nächsten Woche :)

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    3. Mal sehen :) Ich weiss noch nicht, ob ich jede Woche ein Geplapper mache (ich hoffe schon) und sonst auf jeden Fall jede zweite Woche

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  3. Hallo Sabrina,

    ich habe mit Wälzern kein Problem außer es handelt sich um Klassiker. Bei Klassiker überlege ich schon, ob es das Buch wert sein könnte, weil man an denen meistens doch längere Zeit hängt (Ich habe irgendwie ein Victor-Hugo-Trauma).

    Ein Wälzer fängt bei mir bei 600 - 700 Seiten an, 500 Seiten ist im Großen und Ganzen eigentlich ein normales Buch für mich.

    Ich mag dickere Bücher, weil die Handlung meistens komplexer ist als in dünnen Exemplaren.

    Mir gefällt dein Geplapper auch. :-)

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Huhu Nicole :)

      Klassiker habe ich bisher leider keinen gelesen (oder ich wüsste es nicht) - aber mal sehen, ob sich das nicht irgendwann ändert.

      Für mich sind 500 Seiten auch kein Problem - aber ich denke da auch mehr an Leute, die vielleicht schon bei 400 Seiten zu knabbern haben. Aber stimmt schon, so ab 600-700 Seiten ist es dann wirklich ein richtiger Wälzer (so einen lese ich jetzt, nachdem ich Die Fäden der Zeit beendet habe).

      Oh ja, ich finde auch die Handlung meist komplexer, was mir manchmal ganz gut gefällt. So kann man richtig schön in die Geschichte eintauchen.

      Danke :) Mal sehen, ob ich es diesen Freitag wieder schaffe, zu plappern :D

      Liebe Grüsse

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