Rezension zu 'Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele' von Suzanne Collins

Hallöchen ihr Lieben :)

Und es gibt noch eine weitere Rezension für euch und zwar zu einem Buch - einem ersten Teil genauer gesagt-, das bestimmt schon beinahe jeder gelesen hat. Ausser ich... Und zwar der erste Teil von 'Die Tribute von Panem' - nämlich Tödliche Spiele von Suzanne Collins.
Das Buch ist nicht meinem Besitz, sondern ich habe es von meinem Bruder ausgeliehen und so werde ich es auch mit Teil 2+3 handhaben. Erst danach entscheide ich, ob ich die Bücher im Regal haben will oder nicht.

Verlag: Oetinger
416 Seiten
Für Jugendliche und Erwachsene
ISBN-13: 978-3-8415-0134-9


Klapptext:

Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln - was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben?

(Quelle: Oetinger)

Rezension:

Zum Inhalt möchte ich nicht viel sagen - der Klappentext sagt schon viel aus und zudem kennen, wie oben schon erwähnt, die meisten Leute die Bücher oder zumindest die Filme.

Ich war ja sehr skeptisch dem Buch bzw. der Reihe gegenüber - mich schreckt es immer ab, wenn ein Buch oder eine Reihe so gehypt wird, bevor ich die Bücher lese oder im Regal stehen habe. Genauso war es bei diesem Buch. Auch der Inhalt hat mich so nicht unbedingt angesprochen, muss ich ehrlich sein.
Da ich jedoch wissen auch mitreden möchte, habe ich - nachdem ich es beim 4. Anlauf geschafft habe, den 1. Film zu schauen - mich dazu entschlossen, nun die Bücher auch endlich zu lesen. (Obwohl der Film mich jetzt nicht überzeugt hat - aber das vlt. in einem anderen Post).

Die Idee hinter der Geschichte finde ich toll! Ich kenne ja kaum Dystopien, weshalb ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Aber die Idee hinter Panem ist wirklich super. Man spürt auch, dass sich die Autorin mit dem Thema und der Welt auseinandergesetzt hat, die sie uns Lesern vermitteln möchte. Ob die Schreibperspektive aber richtig gewählt wurde... Ich hätte mir jetzt nicht zwingend die ICH-Perspektive gewünscht - ich bin überzeugt, dass auch die Sicht eines anderen Tributen oder einer der Mitwirkenden Personen interessant gewesen wären. Man hätte noch viel mehr über die Welt, in der Katniss lebt, erfahren können.
Aber alles in allem fand ich es ganz gut gelöst. Ich konnte mich in Katniss einfühlen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich immer so gehandelt hätte, wie sie. Aber wer weiss, wie man in der Situation reagiert, in der sie sich befunden hat.

Für mich persönlich hätte es ein wenig mehr Gewalt und Blut geben können, da die Spiele für mich doch sehr gewaltgeprägt sind und auch so dargestellt wurden. Da es sich aber um ein Jugendbuch handelt, kann ich verstehen, weshalb es so geschrieben ist, wie es eben ist. Auch wenn ich es ehrlich ein wenig schade fand. Ab und an hat man gespürt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt und auch das Ende hat mir nicht so gut gefallen, da es etwas anspielt, das ich in Büchern nicht sonderlich mag. Aber ich lasse mich gerne im zweiten Buch vom Gegenteil überzeugen und hoffe, dass meine Befürchtungen sich nicht bewahrheiten.

Charaktere

Katniss hat mir unheimlich gut gefallen. Sie weiss, was sie will und hat ihren eigenen Kopf. Sie ist ein starker Charakter mit Ecken und Kanten - genau nach meinem Geschmack.
Peeta hingegen... ich weiss nicht - er ist für mich sehr schwer zum greifen und ich habe auch jetzt noch keine richtige Meinung zu ihm. Richtig sympatisch ist er mir nicht, aber ich kann auch nicht sagen, dass ich ihn nicht mag. Mal sehen, wie sich meine Meinung zu ihm entwickeln wird.

Zu den Nebencharakteren - ich fand es unheimlich schade, dass man nicht mehr über sie erfahren hat. Ich hätte es super gefunden, wenn die Autorin eine andere Erzählperspektive gewählt hätte und vielleicht so den ein oder anderen Tributen beleuchtet hätte. Oder auch Katniss Schwester etc. Für mich hätte das dem Buch mehr Tiefe verliehen. Daher kann ich die Nebencharaktere auch schwer bewerten.

Cover

Das Cover finde ich okay, aber für mich persönlich kein Highlight.

Fazit

Ich war positiv überrascht und es hat mir gut gefallen. Obwohl ich ein paar Kritikpunkte habe, gefällt mir die Idee hinter Panem sehr gut. Daher bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

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