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Rezension zu Das Lied vom schwarzen Tod von Gerit Bertram

Hallo ihr Lieben

Heute habe ich wieder eine Rezension für euch. Dieses Mal zum Buch 'Das Lied vom schwarzen Tod' von Gerit Bertram - pünktlich, da das Buch am Montag als Taschenbuch erscheinen wird. Ich danke dem Verlag herzlich für das Rezensionsexemplar.

Verlag: Blanvalet
Taschenbuch, Broschur
512 Seiten ISBN: 978-3-7341-0169-4
Erscheint: 18.05.15
Homepage des Verlages: ** hier klicken **

Klapptext:

Nürnberg, 1522. Nachdem ihre Eltern der Pest zum Opfer fielen, wird Anna in einem Kloster eingesperrt. Unterdessen schließt sich ihr Bruder Sebastian einer Bruderschaft an, deren Anführer Pankratius Erlösung verspricht. Als Anna die Flucht endlich gelingt, macht sie sich auf die Suche nach ihm – doch Nürnberg ist in diesen Tagen wie im Fieber. Weltuntergangsprediger verkünden das nahe Ende, und Pankratius‘ Anhänger machen Jagd auf alle, die mit Luthers Lehren sympathisieren. Auch auf den Buchmaler, bei dem Anna Zuflucht gefunden hat …


(Quelle: Blanvalet)

Rezension:

Der Klapptext beschreibt sehr gut, um was es in diesem Buch geht. Doch es gibt einen grossen Kritikpunkt, der vor allem dem Titel zu verschulden ist: Das Buch verspricht in der Zeit der Pest zu spielen - aber das ist nur zu Beginn ganz kurz so. Dann geht es um andere Dinge, als um die Pest und das Thema gerät völlig aus den Augen und wird nicht mehr erwähnt. Das fand ich unheimlich schade, weil ich mir sehr darüber gefreut habe, mehr über die Zeit der Pest zu erfahren und wie die Menschen in der Zeit, in der die Krankheit wütet, handeln.

Ansonsten hat mir die Geschichte dennoch soweit gut gefallen. Der Schreibstil war gut zu lesen und ich kam zügig voran.
Es gab ein paar Szenen, die ich zum Teil voraussehen konnte, die später aber wieder eine Wendung nahmen, die mich überrascht haben. Doch leider konnte mich dieses Buch nicht vom Hocker hauen, was ich sehr schade finde.

Charaktere

Die Charaktere haben mir soweit gut gefallen. Vor allem Anna und Sebastian sind mir sehr ans Herz gewachsen. Aber auch Annas späteren Mann habe ich sehr gemocht. Die Charaktere sind Gerit Bertram auf jeden Fall sehr gut gelungen.

Cover

Das Cover finde ich sehr schön, auch wenn es nicht ganz zur Geschichte passt. Auf jeden Fall gefällt es mir trotzdem.

Fazit

Ein historischer Roman für zwischendurch, der leider nicht ganz hält, was der Titel verspricht. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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