Sonntag, 12. April 2015

Rezension zu 'Für immer und einen Tag' von Amanda Brooke

Hallo ihr Lieben :)

Heute habe ich eine Rezension für euch - heute zum Buch 'Für immer und einen Tag' von Amanda Brooke. Das Buch geht in ein für mich eher untypisches Genre. Da ich jedoch meinen Horizont ein wenig erweitern möchte, dachte ich mir, versuche ich es einfach :) Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Verlag: Goldmann
Taschenbuch
Klappenbroschur
384 Seiten ISBN: 978-3-442-48007-4
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Klapptext:

Was wäre, wenn du die Geschichte deines Lebens selbst schreiben könntest?
Die neunundzwanzigjährige Emma ist voller Hoffnung, den Krebs besiegt zu haben. Doch dann erfährt sie, dass sie nur noch ein Jahr zu leben hat. Aber ein Jahr ist viel zu kurz für Emmas Pläne: Sie will den Mann ihres Lebens finden und gemeinsam mit ihm alt werden, sehen, wie Kinder und Enkel aufwachsen, und schließlich nach einem erfüllten Leben im Kreis ihrer Familie Abschied nehmen. Also beginnt Emma, die Geschichte ihres erträumten Lebens aufzuschreiben – und auf wundersame Weise scheinen mit der Zeit mehr und mehr ihrer Träume in Erfüllung zu gehen ...
(Quelle: Goldmann)

Rezension:

Mich hat der Klapptext unheimlich neugierig auf das Buch gemacht. Ich weiss, Bücher über Krebs gibt es haufenweise, aber dieses hier hat mich speziell in seinen Bann gezogen. Vielleicht liegt es daran, dass Emma in der Zeit, die ihr bleibt, ihr Leben, wie sie es sich wünschen würde, nachdem sie den Krebs das erste Mal besiegt hat, beginnt zu schreiben. Und durch das Schreiben ihres Buches lernt sie einige schöne Seite des Lebens kennen, die sie bereits für verloren geglaubt hat.
Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen - immer wieder hat man Ausschnitte aus dem Buch zu lesen bekommen, die sich super in die ganze Geschichte eingegliedert haben. Das hat mir wirklich gut gefallen. Es mich den Charakteren ein wenig näher gebracht und dem ganzen etwas Spezielles verliehen.

Ein, für mich gravierender, Kritikpunkt ist, dass mich das Buch leider gefühlsmässig eher weniger berührt hat. Das erste Mal musste ich erst auf Seite 280 schlucken, bei einer Szene, die mir sehr ans Herz ging. Und danach war erst wieder auf den letzten 4-5 Seiten Gefühlschaos bei mir angesagt.
Ich hätte mir von dem Buch erhofft, dass es mich mehr berührt, vielleicht auch etwas tragischer ist bzw. so geschrieben wird. Krebs ist eine schreckliche Sache und ich denke, die meisten von uns sind schon damit in Berührung gekommen (vielleicht hat es einen selbst getroffen oder Freunde und Verwandte). Und genau weil diese Krankheit so heimtükisch und schrecklich ist, dachte ich mir, die Geschichte müsste emotionaler sein. Das fand ich etwas schade, es hätte das Ganze noch abgerundet.

Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen! Amanda Brooke schreibst unheimlich gut und ich habe es geliebt, Emma zu begleiten.

Charaktere

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Natürlich erfährt man von Emma am meisten, da es ja hauptsächlich um sie geht - die Kranke. Ein wenig schade fand ich, dass man zwar über ihre Mutter und ihre Schwester schon einiges erfahren hat, aber doch etwas zu wenig. Vielleicht hätte ich mir das ein oder andere ernstere Gespräch gewünscht - was dann wieder zu meiner Kritik passt, dass es mich leider emotionstechnisch nicht so gepackt hat.

Alles in allem sind Amanda Brooke die Charaktere gelungen und ich finde, sie hat Emma gut geschrieben; autentisch und man konnte sich in sie hineinversetzen. Nur leider hat mir ein wenig das Gefühl gefehlt, erneut.

Cover

Was soll ich sagen? Ich habe mich in das Cover verliebt! Es ist einfach ein Traum und passt von der Stimmung, die es vermittelt, einfach perfekt.

Fazit

Eine ernste und wundervolle Geschichte, die mich leider emotional zu wenig gerührt hat. Darum bekommt das Buch von mir 4 Sterne. ****

1 Kommentar:

  1. Ich bin auch in das Cover verliebt, aber schade, dass bei dem Thema wenig Emotionen rübergekommen sind.
    Da erwarte ich mir von "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" eindeutig mehr :)

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