Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu Die Pestmagd von Brigitte Riebe

Hallo ihr Lieben :)

Heute habe ich wieder eine Rezension für euch und zwar zu Die Pestmagd von Brigitte Riebe. Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar :)

Verlag: Diana Verlag
Taschenbuch
544 Seiten ISBN: 978-3-453-35544-6
Homepage des Verlages: ** hier klicken **
Facebookseite des Verlages: ** hier klicken **

Klapptext:

Liebe, Verrat und der Kampf ums Überleben in Zeiten der Pest
Köln, 1540: Die junge Witwe Johanna Arnheim wird von ihrem eifersüchtigen Schwager verleumdet und landet wegen Gattenmordes im Frankenturm. Der Tod scheint ihr gewiss – doch der Arzt Vincent erwirkt einen Freispruch unter der Bedingung, dass sie sich als Magd im Pesthaus verdingt. Der „Schwarze Tod“ wütet unerbittlich in der Stadt, und so ist Johanna, die bereits die Beulenpest überlebt hat, eine große Hilfe. Bis ein düsteres Geheimnis ihrer Vergangenheit sie einholt und alles zu zerstören droht – auch ihre zarte Liebe zu Vincent.

(Quelle: Diana Verlag)

Rezension:

1540, Köln: Johanna Arnheim, eine junge Witwe, wird von ihrem eifersüchtigen Schwager verleumdet und landet schliesslich wegen Gattenmordes im Frankenturm. Der Tod scheint ihr gewiss - doch sie hat nicht mit dem Arzt Vincent gerechnet, der einen Freispruch erwirckt. Doch nur unter der Bedingung, dass sie sich als Magd im Pesthaus verdingt. Der 'schwarze Tod' wütet unerbittlich in der Stadt, und Johanna, die bereits die Beulenpest überlebt hat, ist eine grosse Hilfe. Aber schliesslich holt ein düsteres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit sie ein - und droht alles zu zerstören. Auch ihre Liebe zu Vincent.

Die Pestmagd war mein erster historischer Roman, in dem es um die Pest geht. Natürlich ist 'der schwarze Tod' ein Begriff, aber richtig damit auseinandergesetzt habe ich mich leider bisher nicht. Daher war ich sehr gespannt, was mich alles erwarten wird.
Mir hat die Geschichte um Johanna sehr gut gefallen - der Schreibstil war sehr flüssig, man konnte sich in die einzelnen Personen hineinversetzen und hat einen guten Eindruck erhalten, was zur Zeit der Pest in Köln alles passiert ist.
Ich kann nur erahnen, mit welchen Ängsten die Bewohner damals zu kämpfen hatten. Niemand wusste, ob er verschont wurde oder nicht und falls er die Pest bekam, ob er überlebte. Das kann ganz schön an den Nerven zerren. Auch das Verhalten der Mitmenschen und das auseinanderfallen einer funktionierenden Gesellschaft regt sehr zum Nachdenken an. Was alles passieren kann, wenn Panik und Angst die Menschen anfällt.

Die Geschichte von Johanna und Vincent fand ich ganz nett. Ich bin ja nicht der Typ, der Liebesgeschichten sonderlich mag, da viele sehr kitschig sind. Zum Glück war es in diesem Fall nicht so und sie hat mir gut gefallen. Es passte gut zur Gesamtgeschichte.

Mir hat auch gut gefallen, dass die Autorin diverse Stränge parallel geschrieben hat, die nach und nach zusammengelaufen sind. Das hat dem Buch das gewisse Etwas verliehen.

Die Charaktere sind Brigitte Riebe sehr gut gelungen. Johanna und Vincent haben mir sehr gut gefallen. Aber auch die meisten der anderen Charaktere habe ich sehr ins Herz geschlossen und ich habe fast nicht genug bekommen.
Und natürlich gab es auch die ein oder andere Person, die ich gar nicht mochte, weil sie mir einfach unsymphatisch waren. Doch auch hier sind sie Brigitte Riebe gut gelungen. 

Das Cover finde ich so naja - es passt zwar zur Geschichte, gefällt mir aber eher weniger. Aber das ist Geschmackssache.

Fazit: Ein sehr interessantes Buch, das Lust auf mehr macht. Von mir bekommt es gute 4 Sterne.

Kommentare