Samstag, 7. Februar 2015

Rezension zu Lady Phönix

Hallo ihr Lieben :)

Heute habe ich wieder eine Rezension für euch :) Dieses Mal zum Buch Lady Phönix von Liz Montgomery. Ich danke Blog dein Buch und dem Roman Verlag herzlich für das Rezensionsexemplar.


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Taschenbuch
507 Seiten
Verlag: Roman Verlag
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Klapptext:

Jedes Ende ist ein neuer Anfang...
Ungläubig starrt Cheryl auf Chris‘ Nachricht. Er begehrt tatsächlich „seine Cheryl“ zurück. Noch vor Kurzem hätte sie sich nichts sehnlicher gewünscht. Allerdings existiert diese Frau nicht mehr. „Seine“ Cheryl war nach dem dramatischen Liebes-Aus wie der sprichwörtliche Phönix „zu Asche verbrannt“. Jedoch hätte es die Neue wohl kaum gegeben, wären da nicht andere, außergewöhnliche und mitunter exzentrische Menschen in ihr Leben getreten. Zum einen Kenny, ihr Lebensretter, welcher seit jener Schicksalsnacht kaum von ihrer Seite weicht, oder auch Eva Taylor, die anfangs verhasste Psychologin, die sie mit dem mystischen „Phönix-Prinzip“ vertraut macht.
Wagemutig begibt sich Cheryl auf eine Reise zu sich selbst, besucht Orte, an denen sie einst mit Chris glücklich war. Die Erinnerungen und Rückblenden, die sie dort ereilen, verlieren zunehmend ihren Schrecken und der Schmerz wird leichter zu ertragen. Unerwartet kommt es zu turbulenten und amourösen Begegnungen. In dieser Zeit wandelt sich Cheryl zu einer komplett neuen und leidenschaftlichen Frau, die ihre Weiblichkeit in vollen Zügen begreift, genießt und auslebt. Dabei begegnet sie dem charismatischen Gerold von Landau, den die Aura eines dunklen Geheimnisses umgibt.

Rezension:

Mir fällt es ziemlich schwer, zu diesem Buch meine Meinung zu verfassen, weil es mir überhaupt nicht gefallen hat - allein, dass ich so lange dafür gebraucht habe, zeugt davon, dass ich und das Buch keine Freunde waren. Ich weiss aber auch, dass jeder Autor viel Herzblut in seine Geschichten steckt, weshalb mir schlechte Kritiken immer schwer fallen. Aber ich möchte ehrlich sein, daher lasst uns anfangen:
 
Der Inhalt
Der Klapptext beschreibt den Inhalt ganz gut, daher werde ich keine Kurzzusammenfassung machen, sondern direkt mit meiner Meinung anfangen.
Was soll ich sagen... Eine Geschichte, ohne viel Tiefe - leider. Cheryl, die für mich einer Mary Sue gleicht, die das erste Mal in ihrem Leben einstecken muss und aus dem siebten Himmel fällt. Da das ganze Buch aus der ICH-Perspektive von Cheryl geschrieben ist, bekommt man noch mehr den Eindruck, als würde sie sich als die perfekte Frau sehen, die nun der Tatsache ins Auge sehen muss, dass auch sie mal enttäuscht und verletzt wird. Sie macht sich also auf die Suche nach 'Heilung' von ihrem Liebeskummer und ja... Was soll ich sagen? Alles sehr vorhersehbar und besonders gegen Ende musste ich nur noch den Kopf schütteln. Es war vieles zu übertrieben, zu perfekt - einfach unglaubwürdig.
Die Liebesgeschichte ist auf ihre Art sehr kitschig und gefällt mir persönlich in der Umsetzung überhaupt nicht. Ich bin mir sicher, das hätte man besser lösen können. Mit ein wenig mehr Tiefe der Geschichte wäre sie bestimmt besser ausgefallen.
Um noch etwas Positives zu sagen: Der Schreibstil war gar nicht so schlecht. Es gab wirklich gute Stellen, das muss man sagen. Es lag wirklich daran, dass ich mit Cheryl gar nichts anfangen konnte!

Die Charaktere
Was soll ich sagen? Wie ich oben schon erwähnt habe, ich Cheryl für mich eine Art Mary Sue und ich wurde einfach nicht mit ihr warm. Die ständigen Versuche, sich selbst zu analysieren, ihre Affinität zu Ratgebersendungen und der Meinung, dass sie immer richtig liegt mit ihren Analysen... Auch ihre Naivität in gewissen Situationen ging mir gehörig auf die Nerven.
Dann diese Psychologin... Wenn ich es beurteilen müsste, würde ich sie als Hochstaplerin bezeichnen und wenn ich Cheryl gewesen wäre, hätte ich sie schon längst zum Teufel gejagt. Also meiner Abneigung gegen Psychologen haben die Szenen mit Frau Taylor nicht wirklich weiter geholfen. So etwas unsympatisches und unsensibles habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Boah, ich könnte mich stundenlang über diese Person auslassen. Also wirklich nicht mein Liebelingscharakter.
Die restlichen Charaktere waren okay, aber hatten nicht sonderlich viel Tiefgrund.

Das Cover
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Cover wirklich so gut zur Geschichte passt. Ich hätte mir mehr etwas gewünscht, dass den Phönix wiederspiegelt, als der Cheryl dargestellt wird. Zudem ist das Bild auf dem Druck auch nicht 100 % scharf, was ich etwas schade finde. Die Farbkombination finde ich jedoch ganz gelungen.

Fazit
Leider kein Buch, dass ich empfehlen würde - es hat mich einfach nicht überzeugt. Daher kann ich leider nur zwei Sterne vergeben. **

1 Kommentar:

  1. Ich habe mir schon gedacht, dass das Buch keine "über 2-Bewertung" bekommt. Schade Schade, ich habe mit meinen BDB-Bücher echt immer Glück.

    P.S. deine Idee zum neuen Design gefällt mir viel besser, als das blau :)

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