Dienstag, 20. Januar 2015

Rezension zu 'Metro 2034' von Dmitry Glukhovsky

Hallo ihr Lieben :)

Heute habe ich eine Rezension für euch und zwar zu Metro 2034 von Dmitry Glukhovsky. Danke an den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar.



Taschenbuch
544 Seiten
ISBN: 978-3-453-31631-7
Verlag: Heyne                             

Erscheinungstermin: 8. Dezember 2014
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Klapptext:
 
Stalker Hunter muss sich seiner bisher größten Herausforderung stellen.
 
Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat …
An der Station Sewastopolskaja, die seit Tagen von der Verbindung zur Großen Metro abgeschnitten ist, taucht der geheimnisvolle Brigadier Hunter auf. Er nimmt den einsamen Kampf gegen die dunkle Bedrohung auf, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen, und bricht zu einer gefährlichen Expedition in die Tiefen des Tunnelsystems auf. An seiner Seite steht Homer, ein alter, erfahrener Stationsbewohner, der die Metro und ihre Legenden kennt wie kein anderer – und der seine Lebensaufgabe darin sieht, ihre Geschichte aufzuschreiben. Als die beiden auf die 17-jährige Sascha treffen, glaubt Homer, er habe in dem gebrochenen Helden und dem Mädchen das perfekte Paar für sein Epos gefunden – aber er darf sie in der Gefahr keine Sekunde aus den Augen lassen.
Dies sind die Abenteuer von Hunter, ehemaliger Soldat und nun einsamer Kämpfer gegen die dunkle Bedrohung, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen.
 
(Quelle: Heyne)
 
Rezension:

Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr – durch Atombomben gezwungen, haben sich die Überlebenden in der Metro von Moskau, die für genau diesen Fall eingerichtet wurde, zurückgezogen und leben ihr Leben von nun an im Untergrund. Doch dieses Leben birgt seine Gefahren – Mutanten und seltsame Wesen, die es sich auf der Oberfläche bequem gemacht haben, gelangen immer wieder in den Untergrund, aber auch vor Krankheiten sind die Menschen der Metro nicht gefreit – und der Kampf ums Überleben beginnt.

Zuerst zum Cover: Mir gefällt es unheimlich gut. Das Düstere, dunkle passt perfekt. Da hat sich der Verlag wieder viel Mühe gemacht.

Nun zum Inhalt: Mir fällt es etwas schwer, die richtigen Worte zu finden, aber ich werde mein bestes Versuchen. Zuerst zu dem, was mir eher weniger gefallen hat.
Das Buch ist mit seinen über 500 Seiten nicht gerade dünn, was mir aber prinzipiell nichts ausmacht. Leider hatte es seine Längen, in denen nicht viel passiert ist. Man hätte einige Passagen streichen können, ohne dass es dem Buch einen Abbruch getan hat. Auch, wie im Klapptext erwähnt, finde ich das Buch nicht wirklich brutal. Es ist zwar eine Dystopie, aber mir fehlt einfach das Gewisse etwas, was der Klapptext verspricht. Auch das Ende war mir zu abrupt und irgendwie nicht ganz so gut durchdacht – kann man so stehen lassen, aber ich hätte es mir ein wenig anders gewünscht.
Nun zum Positiven. Mir gefällt die Idee hinter dem Buch unheimlich gut! Auch der Schreibstil gefällt mir gut, daran kann man nicht viel aussetzen. Das hat für mich die negativen Punkte wirklich rausgerissen, weil es mir gut gefallen hat.

Jetzt zu den Charakteren: Hunter hat mir sehr sehr gut gefallen, leider kam er viel zu kurz. Wie oben schon angedeutet, hätte man vielleicht die Längen mit Szenen um Hunter ersetzen können – ich bin mir sicher, das hätte dem Buch den nötigen Kick verliehen. Er scheint ein sehr interessanter Charakter mit viel Tiefgang, was jedoch leider verloren ging.
Homer und Sascha mochte ich so lala – ich weiss nicht, wo ich die beiden einordnen soll. Sie haben zwar mehr oder weniger gut gepasst, aber besonders Sascha war mir ein wenig zu unausgereift.
Die restlichen Charaktere sind ganz okay, haben gut in die Geschichte gepasst.

Alles in allem kein schlechtes Buch, hat aber seine kleinen Mängel. Daher bekommt Metro 2034 von mir 3 Sterne. ***

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