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Rezension zu der Fotograf von Auschwitz von Reiner Engelmann

Hallo ihr Lieben :)

Heute habe ich wieder Rezension für euch, dieses Mal zum Buch 'Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben von Wilhelm Brasse' von Reiner Engelmann.
Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar :)


Gebundenes Buch
Ab 13 Jahren
192 Seiten
Mit s/w Fotos
Mit einem Vorwort von Max Mannheimer!
ISBN: 978-3-570-15919-4
Homepage des Verlages: ** hier klicken **
Facebookseite des Verlages: ** hier klicken **

Klapptext:

Das erschütternde Dokument eines Zeitzeugen
Als Wilhelm Brasse (1917-2012) mit 22 Jahren in das Stammlager Auschwitz eingeliefert wird, ahnt er nicht, dass er als gelernter Fotograf zum Dokumentarist des Grauens wird. Seine Aufgabe ist es, die KZ-Insassen zu fotografieren. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht werden. Menschen, die von Josef Mengele zu »medizinischen Forschungsarbeiten« missbraucht werden und denen die Todesangst ins Gesicht geschrieben steht. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis zu geben von dem unfassbaren Grauen. Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt und schreibt sein Leben für Jugendliche auf. Ein erschütterndes Dokument – wider das Vergessen.

Mit Originalfotos aus dem Museum Auschwitz.


(Quelle: Cbj Verlag)


Rezension:

Ich möchte für dieses Mal keine Zusammenfassung des Inhaltes machen - der Klapptext sagt für sich schon genug aus, finde ich. Mich hat er sehr neugierig gemacht. Als Hobbyfotografin und Geschichtsinteressierte war dieses Buch fast ein Muss für mich. Ich habe mich daher sehr gefreut, als der Verlag mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und ich habe auch gleich angefangen zu lesen, so gereizt hat es mich.

Wilhelm Brasse ist für mich ein sehr starker Mensch, der unglaublich schreckliche Dinge durchleben und mit ansehen musste. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Mensch das überleben kann. Allein dafür zolle ich ihm grossen Respekt - und natürlich auch jedem Überlebenden, dieser schweren und unfassbar grausamen Zeiten. Wie Wilhelm Brasse sich durchgekämpft hat, sich einen Weg gesucht hat, Auschwitz zu überleben - sehr eindrücklich. Auch seine Gedanken zu seiner Arbeit als Fotograf, sobald er dafür ausgewählt wurde. Sehr eindrücklich und man fängt auf jeden Fall an, einmal mehr über die damalige Zeiten nachzudenken.

Ich kann nicht verstehen, wie Menschen zu solch grauenhaften Dingen fähig sind! Ohne Skrupel... ohne Gewissen... und sich dann nicht einmal der eigenen Schuld bewusst... Mir läuft es kalt den Rücken runter, wenn ich solche Dinge lese. Die Szenen, die Wilhelm Brasse erzählt hat, sind die Spitze des Eisberges und wenn man bedenkt, dass es tagtäglich solche Übergriffe, Hinrichtungen etc. gab.
Wie man vielleicht erkennen kann, finde ich nur schwer die richtigen Worte für dieses Buch. Es ist mir sehr nahe gegangen, ich habe oft leer geschluckt, für einen Moment die Augen geschlossen und erst dann weiter gelesen. Es hat mich tief berührt und ich weiss nicht, ob die Kraft aufgebracht hätte, die Wilhelm Brasse in sich trug, um zu überleben.

Wer ein Buch lesen möchte, das aufzeigt, was damals während des zweiten Weltkrieges in Auschwitz geschehen ist und wie sich Wilhelm Brasse durch diese schwere Zeit gekämpft hat, der sollte 'Der Fotograf von Auschwitz' unbedingt lesen. Es ist ein Buch, das zum nachdenken anregt. Für mich klare fünf Sterne wert! *****

Kommentare

  1. Huhu Sabs!

    Vielen Dank für's vorstellen!
    Ein Buch, dass auf jeden Fall auf meinem Wunschzettel landen wird.

    Liebste grüße
    Nina

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