Sonntag, 21. September 2014

Rezension zu Der Mädchenmacher von Michael Koglin

Guten Morgen ihr Lieben :)

Nachdem ich gestern leider nicht zum blogen gekommen bin, heute die Rezension zu Der Mädchenmacher von Michel Koglin.


Das Buch habe ich für die Leserunde bei Lovelybooks gewonnen. Mir haben der Klapptext, die Leseprobe und auch das Cover unheimlich gefallen und neugierig gemacht. 


320 Seiten
Masse: 11,9 x 18,8 cm
Taschenbuch
Deutsch
Verlag: Goldmann
ISBN-10: 3442480426
ISBN-13: 9783442480425

Klapptext:

Auf einer gedeckten Tafel liegt die zerstückelte und lukullisch garnierte Leiche von Karen Kreft. Einen solch perversen Tatort hat die junge Polizistin Lina Andersen noch nicht gesehen. Wie sie bald herausfindet, war die Ermordete Mitglied einer Gruppe militanter Tierschützer. Hat sich ein Tierzüchter, der von der Gruppe überfallen wurde, brutal gerächt? Lina ermittelt undercover und schleust sich in die Tierschutzorganisation ein. Viel zu spät merkt sie, dass sie auf der falschen Fährte ist. Und dann gerät sie selbst in den Fokus des Täters, der begonnen hat, sich in einen wahren Blutrausch zu morden ...

(Quelle: Weltbild )
 
Rezension:

(Achtung, winziger Spoiler)

Zur Geschichte. Es ist alles ziemlich verworren, man weiss nicht genau, was es mit den Morden auf sich hat, wieso Lina in diesen Fall einbezogen wird (was mir noch immer nicht ganz klar ist, ehrlich gesagt) etc. Nach und nach entwirren sich die Dinge, man fängt an die Zusammenhänge zu verstehen. Auf jeden Fall hat mich die Geschichte gefesselt; auch die Art, eines der Opfer näher an den Leser zu bringen, hat mir gut gefallen. Die Idee ist mal was andere, habe ich so glaube ich noch nicht gelesen. Ein paar Dinge sind ein wenig abstrus bzw. sind nicht ganz logisch – aber das sind eher Kleinigkeiten, die mir eher aufgefallen sind, nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe und noch einmal alles durch den Kopf gehen liess. Zudem hat mich gegen Ende das Personensterben ein wenig gestört – es wurde zwar erklärt weshalb etc. Aber ich bin persönlich nicht ein grosser Fan davon, wenn viele Personen sterben müssen.

Mir gefallen die Aspekte bezüglich Tierschutz und was man im Zusammenhang damit erfährt. Es ist allgegenwärtig und es wurde gut vom Autor in die Geschichte integriert.
Nun zu Lina, der Hauptperson. Ich mag sie – sie ist keine gewöhnliche Polizistin, sondern ein wenig eigensinnig. Lina hat ihre Ecken und Kanten, was mir sehr gut gefällt. Ich mag keine perfekten Charaktere. Aber ich verstehe dennoch nicht ganz, weshalb sie für diesen Fall ausgewählt wurde – das hat sich mir leider auch im Laufe des Buches nicht wirklich erklärt.
Die anderen Personen finde ich mehrheitlich auch interessant und gelungen – wie es so ist, manche mag man mehr, manche weniger. So ging es mir auch bei diesem Buch. Aber alles in allem kann ich mich nicht beklagen.

Zum Schreibstil. Ich mag den Schreibstil von Michael Koglin wirklich gerne. Das Buch hat sich flüssig gelesen und von der ersten Minute an war ich ziemlich gefesselt von dem Buch. Es hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht, mehr von dem Autor zu lesen, denn der Mädchenmacher war mein erstes Buch von Michael Koglin.
Last but not least, das Cover: Ich liebe es! Mir gefällt das Cover wirklich unheimlich gut und war mitunter ein Grund, überhaupt die Leseprobe zu lesen. Beide Daumen hoch.

Da es ein paar Punkte gibt, die mich gestört haben, gibt es gut gemeinte 4 Sterne von mir: ****

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